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Finanzbegriffe, verständlich.Les termes financiers, en clair.Financial terms, made clear.

Koordinationsabzug, Umwandlungssatz, Pflichtteil: In der Vorsorge- und Finanzwelt begegnen Ihnen laufend Begriffe, die niemand erklärt. Hier finden Sie 162 davon in wenigen Sätzen erklärt, neutral und ohne Produktwerbung.Déduction de coordination, taux de conversion, réserve héréditaire : le monde de la prévoyance et de la finance regorge de termes que personne n'explique. Vous en trouverez ici 162, expliqués en quelques phrases, de manière neutre et sans publicité pour des produits.Coordination deduction, conversion rate, compulsory portion: the world of pensions and finance is full of terms nobody explains. Here you will find 162 of them explained in a few sentences, neutral and free of product advertising.

162 Begriffe

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13. AHV-Rente

Vorsorge & AHV

Zusätzliche Monatsrente, die erstmals im Dezember 2026 an alle Beziehenden einer AHV-Altersrente ausbezahlt wird. Auf IV- und Hinterlassenenrenten wird sie nicht ausgerichtet. Bei Ehepaaren wirkt die Plafonierung auf 150 Prozent der Maximalrente auch auf den Zuschlag, und steuerbar ist er wie die übrige Rente.

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A

AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung)

Vorsorge & AHV

Die AHV ist die 1. Säule der Schweizer Vorsorge. Sie sichert im Alter sowie beim Tod eines Elternteils oder Ehepartners ein Grundeinkommen. Alle Erwerbstätigen zahlen ab dem 18. Altersjahr Beiträge, Nichterwerbstätige ab 21. Die Rentenhöhe hängt von den Beitragsjahren und vom durchschnittlichen Einkommen ab.

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AHV-Aufschub

Vorsorge & AHV

Wer die AHV-Rente nicht sofort braucht, kann sie um ein bis fünf Jahre aufschieben. Als Gegenleistung fällt die Rente lebenslang höher aus. Der Aufschub lohnt sich vor allem bei guter Gesundheit, weiterlaufendem Erwerbseinkommen und hoher Steuerprogression.

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AHV-Beitragslücke

Vorsorge & AHV

Ein Jahr, in dem keine oder zu tiefe AHV-Beiträge bezahlt wurden. Jedes fehlende Jahr kürzt die spätere Rente um rund 1/44. Typische Ursachen sind Auslandaufenthalte, Studium nach dem 20. Altersjahr oder vergessene Beiträge als Nichterwerbstätige. Lücken lassen sich nur innerhalb von fünf Jahren nachzahlen.

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AHV-Splitting

Vorsorge & AHV

Bei der Rentenberechnung von Ehepaaren werden die während der Ehe erzielten Einkommen hälftig auf beide Partner aufgeteilt. Das Splitting erfolgt bei Scheidung, Verwitwung oder wenn beide pensioniert sind. Dadurch erhält auch der Partner mit tieferem Einkommen eine angemessene eigene Rente.

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AHV-Vorbezug

Vorsorge & AHV

Die AHV-Rente kann bis zu zwei Jahre vor dem Referenzalter bezogen werden, neu auch monatsweise. Der Vorbezug führt zu einer lebenslangen Rentenkürzung. Wer früher aufhört zu arbeiten, muss zudem bis zum Referenzalter weiterhin AHV-Beiträge als Nichterwerbstätiger leisten.

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Altersgutschriften

Pensionskasse

Die jährlichen Gutschriften auf dem Pensionskassenkonto, ausgedrückt in Prozent des versicherten Lohnes. Sie steigen mit dem Alter in Stufen an. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge, wobei der Arbeitgeber mindestens die Hälfte übernehmen muss.

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Amortisation

Immobilien

Die Rückzahlung einer Hypothek. Bei der direkten Amortisation sinkt die Schuld laufend, bei der indirekten wird das Geld in die Säule 3a einbezahlt und die Hypothek bleibt bestehen. Die indirekte Variante erhält den Schuldzinsabzug, bindet das Kapital aber bis zum Bezug.

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Anlagefonds

Anlegen

Ein gemeinsames Vermögen vieler Anleger, das nach festen Regeln investiert wird. Schon mit kleinen Beträgen erhält man dadurch eine breite Streuung. Zu unterscheiden sind aktiv verwaltete Fonds und kostengünstige Indexfonds beziehungsweise ETF.

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Anlagehorizont

Anlegen

Der Zeitraum, über den Geld angelegt bleiben kann, ohne dass man darauf angewiesen ist. Er bestimmt massgeblich, wie viel Aktienanteil sinnvoll ist. Je länger der Horizont, desto besser lassen sich Kursschwankungen aussitzen.

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Anlagestrategie

Anlegen

Die langfristige Aufteilung des Vermögens auf Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien und Liquidität. Sie richtet sich nach Anlagehorizont, Risikofähigkeit und Risikobereitschaft. Die Strategie erklärt einen Grossteil der späteren Rendite, die Titelauswahl deutlich weniger.

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Annullationskostenversicherung

Versicherungen

Übernimmt die Stornokosten, wenn eine gebuchte Reise aus einem versicherten Grund abgesagt oder abgebrochen werden muss – etwa wegen Krankheit, Unfall oder Tod bei der versicherten Person oder nahen Angehörigen.

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Auffangeinrichtung BVG

Pensionskasse

Gesamtschweizerische Vorsorgeeinrichtung, die Freizügigkeitsguthaben übernimmt, wenn nach einem Austritt keine Meldung erfolgt – spätestens nach zwei Jahren. Sie versichert zudem Arbeitslose und Arbeitgeber ohne eigene Pensionskasse.

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Ausgleichskasse

Vorsorge & AHV

Durchführungsstelle der ersten Säule. Sie zieht die AHV-, IV- und EO-Beiträge ein, führt das individuelle Konto, stellt den IK-Auszug aus und zahlt später die Renten aus. Die Anmeldung für die Altersrente muss dort mindestens drei Monate vor dem gewünschten Bezug erfolgen.

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Ausschlagung der Erbschaft

Nachlass & Familie

Verzicht auf eine Erbschaft, üblich wenn Schulden zu erwarten sind. Erben übernehmen Vermögen und Schulden automatisch im Moment des Todes; die Ausschlagung ist an eine gesetzliche Frist gebunden.

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Aussenversicherung

Versicherungen

Teil der Hausratversicherung, der vorübergehend ausserhalb der Wohnung befindliche Gegenstände deckt – etwa Gestohlenes aus dem Hotelzimmer. Einfacher Diebstahl auswärts ist dagegen meist nur mit einem Zusatz versichert.

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B

Begünstigtenordnung

Säule 3a / 3b

Die gesetzlich vorgegebene Reihenfolge, wer beim Tod das Vorsorgeguthaben erhält. In der Säule 3a und in der Pensionskasse gilt sie zwingend und lässt nur innerhalb der Stufen Spielraum. Wer im Konkubinat lebt, muss den Partner der Vorsorgeeinrichtung ausdrücklich melden.

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Beitragsprimat

Pensionskasse

Das heute übliche Modell in der Pensionskasse: Die Leistung ergibt sich aus dem angesparten Kapital und dem Umwandlungssatz. Beim älteren Leistungsprimat wurde die Rente dagegen direkt in Prozent des Lohnes zugesagt. Das Beitragsprimat verlagert das Zinsrisiko stärker auf die Versicherten.

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Belehnung

Immobilien

Das Verhältnis zwischen Hypothek und Verkehrswert der Immobilie. Banken finanzieren in der Regel höchstens 80 Prozent, der Rest muss als Eigenkapital eingebracht werden. Der Anteil über 65 Prozent muss meist innert 15 Jahren amortisiert werden.

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Betreuungsgutschriften

Vorsorge & AHV

Der Erziehungsgutschrift vergleichbare Anrechnung für die Betreuung pflegebedürftiger Verwandter, die in der Nähe wohnen. Sie muss jährlich bei der Ausgleichskasse angemeldet werden und wird nicht automatisch erteilt.

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Bonus-Malus-System

Versicherungen

Prämienmodell der Motorfahrzeugversicherung, das den Schadenverlauf abbildet: Schadenfreie Jahre senken die Prämie, gemeldete Schäden erhöhen sie. Manche Anbieter offerieren einen Bonusschutz gegen Aufpreis.

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Budget

Grundlagen

Die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben über einen bestimmten Zeitraum. Ein Budget zeigt, wie viel tatsächlich für Sparen und Vorsorge übrig bleibt. Es ist die Grundlage jeder Finanzplanung und braucht nur wenige Kategorien, um zu wirken.

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BVG (berufliche Vorsorge)

Pensionskasse

Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge regelt die 2. Säule. Es schreibt Mindestleistungen vor, die viele Kassen im Überobligatorium übertreffen. Versichert ist, wer bei einem Arbeitgeber mehr als die Eintrittsschwelle verdient.

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BVG-Einkauf

Pensionskasse

Die freiwillige Einzahlung in die Pensionskasse, um Beitragslücken zu schliessen. Der Betrag ist im Einzahlungsjahr vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Nach einem Einkauf gilt eine dreijährige Sperrfrist für den Kapitalbezug.

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BVG-Mindestzinssatz

Pensionskasse

Der Mindestzins, mit dem die Altersguthaben im Obligatorium verzinst werden müssen. Der Bundesrat legt ihn jährlich fest. Im überobligatorischen Teil sind die Kassen frei und verzinsen oft anders.

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C

Cost-Average-Effekt

Anlegen

Wer regelmässig den gleichen Betrag investiert, kauft bei tiefen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile. Das glättet den durchschnittlichen Einstandspreis und nimmt der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt die Schärfe. Eine höhere Rendite garantiert der Effekt nicht.

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D

Deckungsgrad

Pensionskasse

Das Verhältnis zwischen dem Vermögen einer Pensionskasse und ihren Verpflichtungen. Über 100 Prozent bedeutet, dass alle Ansprüche gedeckt sind. Liegt der Wert darunter, spricht man von einer Unterdeckung, die Sanierungsmassnahmen auslösen kann.

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Deckungssumme

Versicherungen

Höchstbetrag, den eine Versicherung pro Schadenfall leistet. Bei der Privathaftpflicht ist sie zentral, weil Personenschäden mit Heilkosten, Erwerbsausfall und Renten in die Millionen gehen können.

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Diversifikation

Anlegen

Die Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlagen, Branchen, Währungen und Regionen. Sie senkt das Risiko einzelner Fehlgriffe, ohne die erwartete Rendite zu schmälern. Diversifikation ist die einzige Massnahme, die Risiko ohne Renditeverzicht reduziert.

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Drei-Säulen-System

Grundlagen

Das Schweizer Vorsorgemodell aus staatlicher Vorsorge (AHV/IV), beruflicher Vorsorge (Pensionskasse) und privater Vorsorge (Säule 3a und 3b). Die ersten beiden Säulen sollen zusammen rund 60 Prozent des letzten Lohnes sichern. Die dritte Säule schliesst die verbleibende Lücke.

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Dritter Beitragszahler

Pensionskasse

Bezeichnung für die Verzinsung des Altersguthabens neben den Beiträgen von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. Über rund 40 Sparjahre stammt ein erheblicher Teil des Endkapitals allein aus Zins und Zinseszins.

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E

Eigengut

Nachlass & Familie

Vermögenswerte, die ein Ehegatte in die Ehe einbringt, während der Ehe erbt oder geschenkt erhält. Bei Scheidung oder Tod behält jeder sein Eigengut – wer es im Streitfall beansprucht, muss es allerdings belegen können.

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Eigenkapital (Wohneigentum)

Immobilien

Der Anteil am Kaufpreis, der nicht über eine Hypothek finanziert wird. Üblich sind mindestens 20 Prozent, wovon die Hälfte aus echtem Eigenkapital stammen muss. Guthaben aus der Pensionskasse dürfen die harten 10 Prozent nicht ersetzen.

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Eigenmietwert

Steuern

Der fiktive Mietertrag, den Wohneigentümer als Einkommen versteuern müssen. Im Gegenzug sind Schuldzinsen und Unterhaltskosten abziehbar. Volk und Stände haben die Abschaffung am 28. September 2025 angenommen, der Systemwechsel wird voraussichtlich 2029 wirksam.

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Einkaufspotenzial

Pensionskasse

Betrag, den eine versicherte Person freiwillig zusätzlich in die Pensionskasse einzahlen darf. Er entsteht, wenn das vorhandene Guthaben tiefer ist als das nach Lohn und Plan mögliche – etwa nach Lohnerhöhungen, Erwerbsunterbrüchen, Scheidung oder Zuzug aus dem Ausland. Der Betrag steht auf dem Vorsorgeausweis.

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Elementarschaden

Versicherungen

Schaden durch Naturereignisse wie Hochwasser, Sturm, Hagel, Lawinen oder Erdrutsch. Er ist in der Feuerversicherung von Gebäude und Hausrat eingeschlossen; es gilt ein gesetzlicher Selbstbehalt. Erdbeben zählt in der Regel nicht dazu.

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Entnahmestrategie

Anlegen

Plan, aus welchen Töpfen, in welcher Reihenfolge und in welcher Höhe im Ruhestand Kapital bezogen wird. Bewährt hat sich das Topfmodell: ein sicherer Topf für die nächsten Jahre und ein Anlagetopf, der langfristig weiterwächst.

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Erbschaftssteuer

Steuern

Eine kantonale Steuer auf dem Nachlass. Ehegatten sind überall befreit, direkte Nachkommen in den meisten Kantonen ebenfalls. Entfernte Verwandte und nicht verwandte Personen wie Konkubinatspartner zahlen dagegen oft hohe Sätze.

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Erbvertrag

Nachlass & Familie

Verfügung von Todes wegen, die zwischen dem Erblasser und mindestens einer weiteren Person geschlossen wird und beide bindet. Nur mit öffentlicher Beurkundung und zwei Zeugen gültig; typisch bei Unternehmensnachfolge, Patchwork-Familien und Erbverzicht.

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Erbvorbezug

Nachlass & Familie

Eine Zuwendung zu Lebzeiten, die später an den Erbteil angerechnet wird. Anders als eine reine Schenkung wird sie bei der Teilung ausgeglichen. Ohne schriftliche Regelung entstehen später oft Streit und Unklarheit über die Absicht.

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Ergänzungsleistungen (EL)

Vorsorge & AHV

Bedarfsabhängige Leistungen, wenn AHV- oder IV-Rente und Vermögen den Existenzbedarf nicht decken. Sie sind ein gesetzlicher Anspruch und keine Sozialhilfe. Die Berechnung berücksichtigt Einnahmen, anerkannte Ausgaben und einen Vermögensverzehr.

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Errungenschaftsbeteiligung

Nachlass & Familie

Der ordentliche Güterstand in der Schweiz, wenn kein Ehevertrag besteht. Was während der Ehe erarbeitet wird, zählt zur Errungenschaft und wird bei Auflösung hälftig geteilt. Erbschaften und Schenkungen bleiben dagegen Eigengut.

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Erste und zweite Hypothek

Immobilien

Aufteilung der Finanzierung: Die erste Hypothek läuft bis rund zwei Drittel des Verkehrswerts und muss nicht amortisiert werden. Der Teil darüber ist die zweite Hypothek – sie ist innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung zurückzuzahlen.

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Erwerbsersatzordnung (EO)

Versicherungen

Sie ersetzt einen Teil des Lohnausfalls bei Militär- und Zivildienst sowie bei Mutterschaft, Vaterschaft, Adoption und Betreuung. Finanziert wird sie über Lohnprozente. Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des vorherigen Einkommens bis zu einem Höchstbetrag.

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Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Versicherungen

Versicherung, die nach einer vereinbarten Wartefrist eine Rente zahlt, wenn krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr gearbeitet werden kann. Sie schliesst die Lücke, die entsteht, weil IV und Pensionskasse zusammen oft nur rund 60 Prozent des Lohns erreichen.

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Erziehungsgutschriften

Vorsorge & AHV

Fiktives Einkommen, das der AHV für Jahre angerechnet wird, in denen Kinder unter 16 betreut wurden. Die Gutschrift erhöht das massgebende Durchschnittseinkommen und damit die spätere Rente; bei verheirateten Eltern wird sie hälftig aufgeteilt.

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ETF (Exchange Traded Fund)

Anlegen

Ein börsengehandelter Fonds, der meist einen Index nachbildet. ETF sind breit gestreut, transparent und deutlich günstiger als aktiv verwaltete Fonds. Wichtig sind Fondsgrösse, Domizil und die Gesamtkostenquote.

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F

Festhypothek

Immobilien

Eine Hypothek mit fest vereinbartem Zinssatz und fester Laufzeit. Sie bietet Budgetsicherheit, lässt sich aber vor Ablauf nur gegen eine Ausstiegsentschädigung auflösen. Eine gestaffelte Aufteilung auf mehrere Laufzeiten mildert das Zinsrisiko.

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FINMA

Grundlagen

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht beaufsichtigt Banken, Versicherungen und weitere Finanzintermediäre. Sie führt zudem das Register der Versicherungsvermittler. Ein Eintrag belegt die Registrierung, sagt aber nichts über die Vergütungsart einer Beratung aus.

Fixkosten

Grundlagen

Wiederkehrende Ausgaben wie Miete, Versicherungen, Abonnemente und Kommunikation, die unabhängig vom laufenden Konsum anfallen. Einmal optimiert wirken sie jeden Monat weiter – der grössere Sparhebel als der tägliche Verzicht.

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Franchise (Krankenversicherung)

Versicherungen

Der jährliche Betrag, den Versicherte in der Grundversicherung selbst tragen, bevor die Kasse zahlt. Erwachsene wählen zwischen 300 und 2500 Franken. Eine hohe Franchise senkt die Prämie und lohnt sich bei wenig erwarteten Behandlungskosten.

Freizügigkeitskonto

Pensionskasse

Ein Parkkonto für Pensionskassengeld, wenn vorübergehend kein Arbeitgeber vorhanden ist. Das Kapital bleibt gebunden und kann frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter bezogen werden. Eine Aufteilung auf zwei Konten erlaubt später einen gestaffelten und steuerlich günstigeren Bezug.

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Freizügigkeitsleistung

Pensionskasse

Das Guthaben, das bei einem Stellenwechsel von der bisherigen Pensionskasse mitgenommen wird. Es fliesst in die neue Kasse oder, wenn keine besteht, auf ein Freizügigkeitskonto. Das Geld bleibt gebunden und darf nicht als Lohn ausbezahlt werden.

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Frühpensionierung

Vorsorge & AHV

Der Rückzug aus dem Erwerbsleben vor dem Referenzalter. Sie kostet doppelt, weil weniger einbezahlt wird und die Renten gekürzt werden. Die Jahre bis zur AHV müssen aus eigenem Vermögen überbrückt werden.

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G

Gebäudehaftpflicht

Versicherungen

Deckt die Haftung des Eigentümers für Schäden, die vom Gebäude ausgehen – herabfallende Ziegel, ein vereister Vorplatz, eine defekte Treppenstufe. Für Vermieter und Stockwerkeigentümer besonders wichtig und nicht zwingend in der Privathaftpflicht enthalten.

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Gebäudeversicherung

Versicherungen

Versichert das Gebäude selbst gegen Feuer- und Elementarschäden. In den meisten Kantonen obligatorisch über eine kantonale Anstalt; in Genf, Tessin, Wallis, Uri und Schwyz besteht kein Monopol. Wasser, Glas und Erdbeben sind separat zu versichern.

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Gemischte Lebensversicherung

Versicherungen

Eine Police, die Sparen und Todesfallschutz kombiniert. Die Verzahnung macht sie unflexibel und intransparent, ein vorzeitiger Rückkauf ist meist mit Verlust verbunden. Sparen und Versichern getrennt zu lösen ist in vielen Fällen günstiger.

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Gesetzliche Erbfolge

Nachlass & Familie

Die Regelung, wer erbt, wenn kein Testament und kein Erbvertrag vorliegen. Sie folgt dem Parentelsystem und stellt Ehegatten und Nachkommen an erste Stelle. Konkubinatspartner erben nach Gesetz nichts.

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Grenzsteuersatz

Steuern

Steuersatz, der auf den zuletzt verdienten Franken entfällt. Er bestimmt, wie viel ein zusätzlicher Abzug – etwa ein Einkauf in die Pensionskasse oder eine 3a-Einzahlung – tatsächlich an Steuern spart, und liegt deutlich über dem Durchschnittssteuersatz.

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Grobe Fahrlässigkeit

Versicherungen

Besonders schwerwiegende Sorgfaltspflichtverletzung. Versicherer dürfen die Leistung in solchen Fällen kürzen – viele Policen enthalten deshalb einen ausdrücklichen Verzicht auf diese Kürzung, was beim Vergleich zu prüfen ist.

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Grundstückgewinnsteuer

Steuern

Eine kantonale Steuer auf dem Gewinn beim Verkauf einer Immobilie. Je länger der Besitz dauerte, desto tiefer fällt sie in der Regel aus. Beim Kauf eines neuen Eigenheims kann die Besteuerung häufig aufgeschoben werden.

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Gütergemeinschaft und Gütertrennung

Nachlass & Familie

Zwei vertragliche Güterstände, die mit öffentlich beurkundetem Ehevertrag anstelle der Errungenschaftsbeteiligung gewählt werden können. Die Gütergemeinschaft legt das Vermögen weitgehend zusammen, die Gütertrennung hält es vollständig getrennt.

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Güterstand

Nachlass & Familie

Die Regelung, wem während der Ehe welches Vermögen gehört und wie es bei Scheidung oder Tod aufgeteilt wird. Ohne Ehevertrag gilt die Errungenschaftsbeteiligung. Alternativen sind die Gütergemeinschaft und die Gütertrennung.

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H

Handänderungssteuer

Steuern

Eine kantonale oder kommunale Abgabe beim Eigentumswechsel einer Immobilie. Die Sätze und die Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer unterscheiden sich stark. Einige Kantone haben die Steuer abgeschafft oder durch eine tiefere Gebühr ersetzt.

Hausarzt-, HMO- und Telmed-Modell

Versicherungen

Alternative Versicherungsmodelle der Grundversicherung. Statt der freien Arztwahl kontaktieren Versicherte zuerst eine festgelegte Anlaufstelle – Hausarzt, Gruppenpraxis oder telemedizinische Beratung. Die Leistungen bleiben identisch, die Prämie sinkt.

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Hausratversicherung

Versicherungen

Deckt bewegliche Gegenstände im Haushalt gegen Feuer, Elementarereignisse, Wasser, Diebstahl und Glasbruch – in der Regel zum Neuwert. Entscheidend ist eine korrekt bemessene Versicherungssumme.

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Herabsetzungsklage

Nachlass & Familie

Klage eines pflichtteilsgeschützten Erben, der zu kurz gesetzt wurde. Eine Verfügung, die Pflichtteile verletzt, ist nicht automatisch ungültig – der betroffene Erbe muss aktiv werden, sonst bleibt sie bestehen.

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Hinterlassenenrente

Vorsorge & AHV

Leistungen der AHV an Witwen, Witwer und Waisen nach einem Todesfall. Die Witwen- oder Witwerrente beträgt 80 Prozent, die Waisenrente 40 Prozent der massgebenden Altersrente. Die Anspruchsvoraussetzungen sind für Männer und Frauen unterschiedlich und werden derzeit revidiert.

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Hypothek

Immobilien

Ein durch eine Immobilie gesichertes Darlehen. Üblich sind die Festhypothek mit fixem Zins und die SARON-Hypothek mit variablem Zins. Die 1. Hypothek bis 65 Prozent des Wertes muss nicht amortisiert werden, die 2. schon.

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I

IK-Auszug

Vorsorge & AHV

Der Auszug aus dem individuellen Konto zeigt alle bei der AHV registrierten Einkommen und Beitragsjahre. Er ist kostenlos bei der Ausgleichskasse erhältlich. Ein früher Blick lohnt sich, weil Lücken nur fünf Jahre rückwirkend geschlossen werden können.

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Indexfonds

Anlegen

Ein Fonds, der einen Markt möglichst genau abbildet statt ihn schlagen zu wollen. Weil keine teure Titelauswahl nötig ist, sind die Kosten tief. Über lange Zeiträume schlagen Indexfonds die Mehrheit der aktiv verwalteten Konkurrenz.

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Indirekte Amortisation

Immobilien

Rückzahlung der zweiten Hypothek über eine an die Bank verpfändete Säule 3a: Die Hypothek bleibt hoch, das 3a-Guthaben wächst und löst die Schuld später ab. Der doppelte Steuervorteil verliert an Gewicht, wenn der Schuldzinsabzug voraussichtlich ab 2029 wegfällt.

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Inflation

Grundlagen

Der allgemeine Anstieg der Preise, der die Kaufkraft des Geldes mindert. Schon zwei Prozent pro Jahr halbieren die Kaufkraft in rund 35 Jahren. Für die Vorsorge ist deshalb die reale, also inflationsbereinigte Rendite entscheidend.

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IV (Invalidenversicherung)

Versicherungen

Die Invalidenversicherung sichert das Einkommen, wenn die Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft eingeschränkt ist. Eingliederung geht vor Rente. Zusammen mit der Pensionskasse wird meist rund 60 Prozent des bisherigen Lohnes erreicht, was oft eine spürbare Lücke lässt.

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K

Kadervorsorge (1e-Plan)

Pensionskasse

Ein Vorsorgeplan für Lohnbestandteile über einer gesetzlich definierten Grenze, bei dem die Versicherten die Anlagestrategie selbst wählen. Chancen und Risiken der Anlage liegen damit vollständig bei ihnen. Ausbezahlt wird beim Austritt der effektive Marktwert, nicht ein garantiertes Guthaben.

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Kalkulatorischer Zinssatz

Immobilien

Fiktiver Zinssatz von rund 5 Prozent, mit dem Banken die Tragbarkeit einer Hypothek prüfen – unabhängig vom aktuellen Marktzins. Zusammen mit Nebenkosten und Amortisation darf die Belastung höchstens rund einen Drittel des Einkommens ausmachen.

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Kapitalbezug

Pensionskasse

Die Auszahlung des Pensionskassenguthabens als Einmalbetrag statt als Rente. Er bringt Flexibilität und Vererbbarkeit, verlagert aber das Langlebigkeits- und Anlagerisiko auf die bezugsberechtigte Person. Der Bezug muss der Kasse frühzeitig angemeldet werden, oft drei Jahre im Voraus.

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Kapitaldeckungsverfahren

Grundlagen

Finanzierungsprinzip der zweiten und dritten Säule: Jede versicherte Person spart über die Erwerbsjahre ein individuelles Altersguthaben an, das verzinst wird und später die eigene Rente oder das Kapital finanziert.

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Kapitalgewinn

Steuern

Der Gewinn aus dem Verkauf eines Wertpapiers. Für Privatanleger ist er in der Schweiz steuerfrei, während Dividenden und Zinsen als Einkommen versteuert werden. Wer sehr aktiv handelt, riskiert die Einstufung als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler.

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Kapitalleistungssteuer

Steuern

Die Sondersteuer auf Auszahlungen aus Pensionskasse, Freizügigkeitskonto und Säule 3a. Sie wird getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz erhoben. Weil der Tarif progressiv ist, senkt eine Staffelung über mehrere Jahre die Belastung deutlich.

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Kaufnebenkosten

Immobilien

Einmalige Kosten beim Erwerb einer Liegenschaft: Notariat, Grundbuchgebühren und je nach Kanton die Handänderungssteuer. Weil sie sich erst über viele Jahre verteilen, lohnt sich ein Kauf vor allem bei langem Zeithorizont.

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Kleiner und grosser 3a-Beitrag

Säule 3a / 3b

Zwei Maximalbeträge der Säule 3a: der kleine Beitrag von 7'258 Franken für Erwerbstätige mit Pensionskasse und der grosse Beitrag für Selbstständige ohne Pensionskasse – 20 Prozent des Nettoeinkommens, höchstens 36'288 Franken (2026).

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Konkubinat

Nachlass & Familie

Das Zusammenleben ohne Trauschein. Rechtlich sind Konkubinatspartner weder erb- noch rentenberechtigt, solange nichts geregelt ist. Testament, Konkubinatsvertrag und die Meldung bei Pensionskasse und Säule 3a schaffen Abhilfe.

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Konkubinatsvertrag

Nachlass & Familie

Schriftliche Vereinbarung unverheirateter Paare über Eigentum, Kostenteilung und die Folgen einer Trennung. Er ist an keine Form gebunden, entfaltet seine Wirkung aber erst zusammen mit Begünstigung, Testament, Vorsorgeauftrag und Risikoversicherung.

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Koordinationsabzug

Pensionskasse

Der Betrag, der vom Jahreslohn abgezogen wird, weil dieser Teil bereits durch die AHV gedeckt ist. Was übrig bleibt, ist der versicherte Lohn in der Pensionskasse. Bei Teilzeitarbeit und tiefen Löhnen wirkt der Abzug besonders stark und schmälert die Vorsorge.

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Koordinierter Lohn

Pensionskasse

Der in der beruflichen Vorsorge versicherte Lohnteil: Bruttolohn abzüglich Koordinationsabzug von 26'460 Franken, im Obligatorium höchstens 64'260 Franken (2026). Bei Teilzeit lohnt die Prüfung, ob die Kasse den Abzug ans Pensum anpasst.

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Krankentaggeldversicherung

Versicherungen

Sie ersetzt einen Teil des Lohnes, wenn jemand längere Zeit krank ist. Für Arbeitgeber ist sie freiwillig, weshalb die Deckung von Firma zu Firma stark variiert. Wer selbstständig ist oder die Stelle wechselt, sollte den Übertritt in die Einzelversicherung prüfen.

L

Lebensversicherung

Versicherungen

Ein Vertrag, der bei Tod oder Erleben eine vereinbarte Summe auszahlt. Man unterscheidet die reine Risikoversicherung vom gemischten Sparprodukt. Entscheidend ist zuerst die Frage, welches Risiko überhaupt abgedeckt werden muss.

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Leibrente

Vorsorge & AHV

Eine lebenslange Rente aus einem privat einbezahlten Kapital. Sie schützt vor dem Risiko, das eigene Vermögen zu überleben, bindet das Kapital aber dauerhaft. Steuerlich werden aktuell 40 Prozent der Rente als Einkommen erfasst.

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Liquiditätsreserve

Grundlagen

Der jederzeit verfügbare Geldbetrag für unerwartete Ausgaben. Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Sparkonto. Ohne diese Reserve muss man in schlechten Zeiten Anlagen zum ungünstigsten Zeitpunkt verkaufen.

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Lohnausweis

Steuern

Die jährliche Bescheinigung des Arbeitgebers über Lohn, Zulagen und Abzüge. Er ist die Grundlage der Steuererklärung und zeigt auch die Beiträge an AHV und Pensionskasse. Fehler darin führen später oft zu Rückfragen der Steuerbehörde.

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N

Nachlassplanung

Nachlass & Familie

Die vorausschauende Regelung, wer nach dem Tod was erhält. Sie umfasst Testament, Erbvertrag, Güterstand, Begünstigungen in der Vorsorge und Vorsorgeauftrag. Ohne Planung entscheidet allein das Gesetz, was selten den eigenen Wünschen entspricht.

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Neuwert und Zeitwert

Versicherungen

Der Neuwert entspricht dem Preis einer heutigen Neuanschaffung, der Zeitwert dem um Alter und Abnutzung reduzierten Wert. Hausrat- und Gebäudeversicherungen entschädigen üblicherweise zum Neuwert.

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Nichterwerbstätigen-Beiträge

Vorsorge & AHV

AHV-Beiträge von Personen ohne oder mit sehr geringer Erwerbstätigkeit, geschuldet bis zum Referenzalter. Bemessen werden sie nach Vermögen plus zwanzigfachem Renteneinkommen und liegen 2026 zwischen 530 und 26'500 Franken pro Jahr. Häufigster Anwendungsfall ist die Frühpensionierung.

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Nutzniessung

Nachlass & Familie

Das Recht, eine Sache zu nutzen und ihre Erträge zu beziehen, ohne Eigentümer zu sein. Häufig wird sie dem überlebenden Ehegatten am Wohneigentum eingeräumt. Sie sichert das Wohnen, erschwert aber einen späteren Verkauf.

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O

Obligation

Anlegen

Ein verzinsliches Wertpapier, mit dem ein Staat oder Unternehmen Geld aufnimmt. Der Anleger ist Gläubiger und erhält Zins und Rückzahlung. Obligationen schwanken weniger als Aktien, bringen dafür langfristig weniger Rendite.

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Obligatorium und Überobligatorium

Pensionskasse

Das Obligatorium umfasst die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestleistungen der Pensionskasse. Alles darüber hinaus ist überobligatorisch und unterliegt weniger strengen Regeln. Viele Kassen rechnen beide Teile zusammen und wenden dann einen tieferen Mischumwandlungssatz an.

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Öffentliches Inventar

Nachlass & Familie

Amtliches Verzeichnis aller Aktiven und Passiven eines Nachlasses. Es schafft Klarheit über die Schuldenlage, bevor die Erben entscheiden, ob sie annehmen oder ausschlagen.

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P

Parentel

Nachlass & Familie

Verwandtschaftsstamm im Erbrecht. Zuerst erben die Nachkommen, fehlen sie, die Eltern und deren Nachkommen, danach die Grosseltern und deren Linie. Der überlebende Ehegatte erbt immer mit, sein Anteil hängt von der zum Zug kommenden Parentel ab.

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Patientenverfügung

Nachlass & Familie

Die schriftliche Anweisung, welche medizinischen Massnahmen man wünscht, falls man sich nicht mehr äussern kann. Sie ist für die Ärzteschaft verbindlich. Sinnvoll ist die Kombination mit einem Vorsorgeauftrag für die finanziellen und administrativen Belange.

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Pensionskasse

Pensionskasse

Die Vorsorgeeinrichtung der 2. Säule, die zusammen mit der AHV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung sichern soll. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sparen gemeinsam Kapital an. Versichert sind auch die Risiken Invalidität und Tod.

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Pensionskassenausweis

Pensionskasse

Das jährliche Dokument mit Altersguthaben, versichertem Lohn, Einkaufspotenzial und den voraussichtlichen Leistungen bei Pensionierung, Invalidität und Tod. Er ist das wichtigste Einzeldokument jeder Vorsorgeplanung. Die Zahlen beruhen auf Annahmen und sind keine Garantie.

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Personenassistance

Versicherungen

Teil der Reiseversicherung, der Rettung, Suchaktionen, medizinische Betreuung und die Rückführung in die Schweiz deckt. Diese Kosten können im Ausland rasch fünfstellig werden und sind von der Grundversicherung nur begrenzt gedeckt.

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Pflichtteil

Nachlass & Familie

Der Anteil am Nachlass, der bestimmten Erben zwingend zusteht. Seit der Erbrechtsrevision von 2023 beträgt er für Nachkommen die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruchs, Eltern haben keinen Pflichtteil mehr. Dadurch ist die frei verfügbare Quote deutlich grösser geworden.

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Plafonierung (Ehepaare)

Vorsorge & AHV

Begrenzung der beiden Einzelrenten eines Ehepaars auf zusammen 150 Prozent der AHV-Maximalrente. Beide Partner erhalten weiterhin eine eigene Rente, deren Summe wird aber gekürzt – 2026 auf höchstens 3'780 Franken pro Monat.

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Portfolio

Anlegen

Die Gesamtheit der Anlagen einer Person. Entscheidend ist nicht die einzelne Position, sondern das Zusammenspiel aller Titel. Ein gutes Portfolio ist so aufgebaut, dass es auch in schwachen Börsenjahren durchgehalten werden kann.

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Prämienverbilligung

Versicherungen

Ein kantonaler Beitrag an die Krankenkassenprämie für Haushalte mit bescheidenem Einkommen. Anspruch und Höhe unterscheiden sich je nach Kanton stark. In einigen Kantonen muss der Antrag aktiv gestellt werden, sonst verfällt er.

Privathaftpflichtversicherung

Versicherungen

Deckt berechtigte Ansprüche Dritter für Personen- und Sachschäden aus dem privaten Alltag und wehrt unberechtigte ab. Üblich ist heute eine Deckungssumme von rund fünf Millionen Franken; eine Police deckt meist den ganzen Haushalt.

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Q

Quellensteuer

Steuern

Die direkt vom Lohn abgezogene Steuer für Personen ohne Niederlassungsbewilligung C. Der Arbeitgeber überweist sie an den Kanton. Wer bestimmte Abzüge geltend machen will, muss eine nachträgliche ordentliche Veranlagung fristgerecht verlangen.

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R

Rebalancing

Anlegen

Das periodische Zurückführen des Portfolios auf die ursprüngliche Zielaufteilung. Nach starken Kursbewegungen weicht die tatsächliche Gewichtung von der Strategie ab. Rebalancing hält das Risiko konstant und wirkt antizyklisch.

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Rechtsschutzversicherung

Versicherungen

Übernimmt Anwalts-, Gerichts- und Verfahrenskosten sowie die juristische Beratung. Unterschieden werden Privat- und Verkehrsrechtsschutz. Bereits laufende Streitigkeiten sind nicht gedeckt, und nach Vertragsabschluss gilt meist eine Wartefrist.

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Referenzalter

Vorsorge & AHV

Das Alter, in dem die AHV-Rente ordentlich beginnt. Es beträgt 65 Jahre für Männer und Frauen, wobei für die Jahrgänge 1961 bis 1963 Übergangsschritte gelten. Der Begriff hat das frühere Rentenalter abgelöst, weil der Bezug heute flexibler ist.

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Reihenfolge-Risiko

Anlegen

Risiko, dass Kursverluste gerade zu Beginn der Bezugsphase auftreten. Weil gleichzeitig Kapital entnommen wird, zehrt das die Substanz doppelt aus – dieselbe Durchschnittsrendite führt je nach Reihenfolge der Jahre zu einem deutlich anderen Ergebnis.

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Rendite

Anlegen

Der Ertrag einer Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist pro Jahr. Aussagekräftig ist erst die Rendite nach Kosten, Steuern und Inflation. Höhere erwartete Rendite ist immer mit höherem Risiko verbunden.

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Rente oder Kapital

Pensionskasse

Die Grundsatzentscheidung bei der Pensionierung, ob das Pensionskassenguthaben als lebenslange Rente oder als Einmalzahlung bezogen wird. Die Rente ist sicher und lebenslang, das Kapital flexibel und vererbbar. Häufig ist eine Mischform aus beidem die passendste Lösung.

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Risikofähigkeit und Risikobereitschaft

Anlegen

Die Risikofähigkeit beschreibt, wie viel Verlust man objektiv verkraften kann, die Risikobereitschaft, wie viel man subjektiv aushält. Massgebend ist immer der tiefere der beiden Werte. Wer diese Unterscheidung ignoriert, verkauft erfahrungsgemäss im schlechtesten Moment.

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Risikolebensversicherung

Versicherungen

Eine reine Todesfallversicherung ohne Sparanteil. Sie ist günstig und sinnvoll, solange Hypothek oder Familie abzusichern sind. Nach Wegfall des Bedarfs kann die Police ersatzlos beendet werden.

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Rückwirkender 3a-Einkauf

Säule 3a / 3b

Seit 2026 mögliche Nachzahlung verpasster 3a-Beiträge, erstmals 2026 für das Jahr 2025 und bis zu zehn Jahre zurück. Voraussetzung sind ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen im Lücken- und im Einkaufsjahr sowie die volle ordentliche Einzahlung im Einkaufsjahr.

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S

SARON-Hypothek

Immobilien

Eine Hypothek, deren Zins sich laufend am Schweizer Referenzzinssatz SARON orientiert. Sie ist historisch oft günstiger als eine Festhypothek, verlangt aber Toleranz gegenüber Schwankungen. Geeignet ist sie für Haushalte mit finanziellem Spielraum.

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Säule 3a

Säule 3a / 3b

Die gebundene private Vorsorge mit steuerlicher Förderung. Einzahlungen sind bis zu einem jährlichen Höchstbetrag vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Das Kapital ist gebunden und wird frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter frei.

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Säule 3b

Säule 3a / 3b

Die freie private Vorsorge, also jedes Sparen ohne besondere Bindung. Dazu zählen Sparkonten, Wertschriftendepots, Immobilien und freie Lebensversicherungen. Es gibt keinen Steuerabzug, dafür volle Flexibilität bei Einzahlung und Bezug.

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Schuldzinsabzug

Steuern

Abzug der Hypothekar- und übrigen Schuldzinsen vom steuerbaren Einkommen. Er ist das steuerliche Gegenstück zum Eigenmietwert – fällt dieser voraussichtlich ab 2029 weg, entfällt für selbstbewohntes Wohneigentum auch dieser Abzug.

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Selbstbehalt

Versicherungen

Anteil eines Schadens, den die versicherte Person selbst trägt. Er senkt die Prämie und verhindert Bagatellmeldungen; in der Krankenversicherung tritt er neben die Franchise, in Sach- und Kaskoversicherungen fällt er pro Schadenfall an.

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Selbstständigerwerbend

Steuern

Wer auf eigenes Risiko und in eigenem Namen tätig ist und von der Ausgleichskasse als selbstständig anerkannt wurde. Es besteht keine obligatorische Pensionskasse und keine Arbeitslosenversicherung. Dafür ist der Säule-3a-Abzug ohne Pensionskasse deutlich höher.

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Sozialversicherungen

Grundlagen

Das System der obligatorischen Versicherungen gegen Alter, Tod, Invalidität, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit und Erwerbsausfall. Es bildet das Fundament, auf dem private Vorsorge aufbaut. Die Leistungen decken jedoch nur einen Teil des bisherigen Einkommens.

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Sparquote

Grundlagen

Anteil des Nettoeinkommens, der regelmässig zurückgelegt wird. Als Faustregel gelten 10 bis 20 Prozent. Wirksam wird sie vor allem durch Automatisierung: ein Dauerauftrag am Zahltag auf ein separates Konto.

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Sperrfrist nach Einkauf

Pensionskasse

Dreijährige Frist nach einem Einkauf in die Pensionskasse, während der keine Kapitalbezüge getätigt werden dürfen. Wird sie missachtet, kann die Steuerbehörde den Abzug des Einkaufs nachträglich verweigern.

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Staffelung von Kapitalbezügen

Steuern

Verteilung von Bezügen aus Pensionskasse, Freizügigkeitskonten und Säule 3a auf verschiedene Kalenderjahre. Da alle Kapitalleistungen eines Jahres zusammengerechnet werden – bei Ehepaaren über beide Partner – bricht die Staffelung die Progression der Kapitalleistungssteuer.

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Steuerabzüge

Steuern

Aufwendungen, die vom Einkommen abgezogen werden dürfen, etwa Berufskosten, Säule 3a, Einkäufe in die Pensionskasse, Krankheitskosten und Kinderbetreuung. Bund und Kantone kennen unterschiedliche Regeln und Höchstbeträge. Wer Belege sammelt, verschenkt am Jahresende weniger Geld.

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Steuerbares Einkommen

Steuern

Das Einkommen, das nach allen zulässigen Abzügen für die Steuerberechnung übrig bleibt. Es bestimmt zusammen mit dem Wohnort den anwendbaren Steuersatz. Jeder zusätzliche Abzug wirkt deshalb mit dem Grenzsteuersatz, nicht mit dem Durchschnittssatz.

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Steuerprogression

Steuern

Der Grundsatz, dass der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. Deshalb wirken Abzüge in hohen Einkommensjahren stärker als in tiefen. Die Progression ist auch der Grund, warum gestaffelte Kapitalbezüge Steuern sparen.

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T

Teilkasko

Versicherungen

Deckt Schäden am eigenen Fahrzeug, für die niemand haftet: Diebstahl, Feuer, Glasbruch, Elementarereignisse sowie Marder- und übrige Tierschäden. Bei praktisch jedem Fahrzeug mit nennenswertem Wert sinnvoll.

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Teilpensionierung

Vorsorge & AHV

Die schrittweise Reduktion des Arbeitspensums mit entsprechend gestaffeltem Bezug der Vorsorgeleistungen. Sie erlaubt einen gleitenden Übergang und bricht die Steuerprogression beim Kapitalbezug. Nicht jede Pensionskasse lässt beliebig viele Schritte zu.

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TER (Gesamtkostenquote)

Anlegen

Die jährlichen laufenden Kosten eines Fonds in Prozent des Vermögens. Sie werden direkt vom Fondsvermögen abgezogen und sind in der Kursentwicklung nicht sichtbar. Ein Unterschied von einem Prozentpunkt kostet über dreissig Jahre einen erheblichen Teil des Endvermögens.

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Testament

Nachlass & Familie

Die einseitige Verfügung über den eigenen Nachlass. Es muss entweder vollständig von Hand geschrieben, datiert und unterzeichnet oder öffentlich beurkundet werden. Die Pflichtteile der nächsten Angehörigen bleiben auch mit Testament geschützt.

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Todesfallkapital

Pensionskasse

Eine einmalige Leistung der Pensionskasse an die Hinterbliebenen, wenn keine Ehegattenrente geschuldet ist. Wer davon profitiert, richtet sich nach dem Reglement und der Begünstigtenordnung. Konkubinatspartner müssen vorab schriftlich gemeldet sein.

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Tragbarkeit

Immobilien

Die Regel, dass die Kosten für Wohneigentum höchstens ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen sollen. Gerechnet wird mit einem kalkulatorischen Zins von rund fünf Prozent, nicht mit dem aktuellen. Vor der Pensionierung wird die Tragbarkeit mit dem künftigen Renteneinkommen neu geprüft.

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U

Übergangsgeneration

Vorsorge & AHV

Frauen der Jahrgänge 1961 bis 1969, für die im Rahmen der Reform AHV 21 das Referenzalter schrittweise auf 65 steigt. Als Ausgleich erhalten sie einen lebenslangen Rentenzuschlag oder profitieren beim Vorbezug von günstigeren Kürzungssätzen.

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Umhüllende Vorsorgeeinrichtung

Pensionskasse

Pensionskasse, die obligatorische und überobligatorische Guthaben gemeinsam führt und einen einheitlichen Umwandlungssatz auf dem Gesamtkapital anwendet. Sie muss lediglich sicherstellen, dass die Gesamtleistung das gesetzliche Minimum erreicht – nachgewiesen über eine Schattenrechnung.

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Umlageverfahren

Grundlagen

Finanzierungsprinzip der AHV: Die Beiträge der heutigen Erwerbstätigen finanzieren unmittelbar die heute laufenden Renten. Es wird kein individuelles Kapital angespart – anders als in der zweiten und dritten Säule, die nach dem Kapitaldeckungsverfahren funktionieren.

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Umwandlungssatz

Pensionskasse

Der Prozentsatz, mit dem das angesparte Pensionskassenkapital in eine jährliche Rente umgerechnet wird. Im Obligatorium beträgt der gesetzliche Mindestsatz 6,8 Prozent. Weil viele Kassen einen tieferen Mischsatz anwenden, lohnt sich der Blick auf den effektiven Satz im eigenen Ausweis.

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Unfallversicherung (UVG)

Versicherungen

Die obligatorische Versicherung für Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie Berufskrankheiten. Ab acht Wochenstunden beim gleichen Arbeitgeber sind auch Freizeitunfälle gedeckt. Wer weniger arbeitet oder die Stelle verliert, muss die Unfalldeckung in der Krankenkasse einschliessen.

Unterversicherung

Versicherungen

Liegt vor, wenn die Versicherungssumme tiefer ist als der tatsächliche Wert des versicherten Guts. Die Versicherung kürzt dann im Schadenfall anteilig – auch bei kleinen Schäden, nicht erst bei einem Totalverlust.

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V

Vermögensaufteilung (Asset Allocation)

Anlegen

Aufteilung des Vermögens auf Anlageklassen wie Aktien, Obligationen und Liquidität. Sie erklärt den weitaus grössten Teil des langfristigen Anlageergebnisses – deutlich mehr als die Auswahl einzelner Titel oder der Einstiegszeitpunkt.

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Vermögenssteuer

Steuern

Eine kantonale und kommunale Steuer auf dem Nettovermögen per Jahresende. Vorsorgeguthaben in Pensionskasse und Säule 3a sind davon ausgenommen. Schulden wie Hypotheken dürfen abgezogen werden.

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Verpfändung (Vorsorgeguthaben)

Pensionskasse

Alternative zum Vorbezug für Wohneigentum: Das Guthaben bleibt in der Pensionskasse und dient der Bank lediglich als Sicherheit. Renten- und Risikoleistungen bleiben intakt und es fällt keine Steuer an – dafür bleibt die Hypothek und damit die Zinslast höher.

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Verrechnungssteuer

Steuern

Eine Bundessteuer von 35 Prozent auf Zinsen und Dividenden aus Schweizer Quelle. Sie wird direkt abgezogen und dient der Sicherung der Deklaration. Wer die Erträge korrekt in der Steuererklärung angibt, erhält sie vollständig zurück.

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Volatilität

Anlegen

Das Mass für die Schwankungsbreite eines Kurses. Sie wird oft mit Risiko gleichgesetzt, ist aber für langfristige Anleger vor allem eine Frage der Nerven. Das eigentliche Risiko besteht darin, in einer Schwächephase verkaufen zu müssen.

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Vollkasko

Versicherungen

Umfasst zusätzlich zur Teilkasko selbst verschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug. Sie lohnt sich vor allem bei neuen oder geleasten Autos; mit sinkendem Restwert steht die Prämie oft nicht mehr im Verhältnis.

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Vorschlag

Nachlass & Familie

Überschuss der Errungenschaft eines Ehegatten bei Auflösung des Güterstands. Unter der Errungenschaftsbeteiligung wird der Vorschlag jedes Ehegatten hälftig geteilt, während das Eigengut bei seinem Inhaber bleibt.

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Vorsorgeauftrag

Nachlass & Familie

Die Bestimmung, wer die persönlichen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten übernimmt, falls man urteilsunfähig wird. Ohne Vorsorgeauftrag entscheidet die Erwachsenenschutzbehörde. Er muss handschriftlich verfasst oder notariell beurkundet sein.

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Vorsorgeausgleich

Nachlass & Familie

Hälftige Teilung der während der Ehe aufgebauten Pensionskassenguthaben bei einer Scheidung. Voreheliches Guthaben bleibt aussen vor. Für Konkubinatspaare gibt es keinen Vorsorgeausgleich.

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Vorsorgelücke

Grundlagen

Differenz zwischen dem im Ruhestand benötigten Einkommen und den Leistungen aus erster und zweiter Säule. Da AHV und Pensionskasse zusammen häufig nur 50 bis 70 Prozent des letzten Lohns decken, wächst die Lücke mit steigendem Einkommen.

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Vorsorgereglement

Pensionskasse

Grundlagendokument der Pensionskasse. Es legt fest, welcher Umwandlungssatz gilt, welche Leistungen bei Tod und Invalidität ausgerichtet werden, ob Teilpensionierungen und Kapitalbezüge möglich sind und wer begünstigt werden kann.

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W

Wartefrist

Versicherungen

Zeitraum zwischen dem Eintritt eines Schadenereignisses und dem Beginn der Leistungspflicht. Bei Erwerbsunfähigkeitsversicherungen bestimmt sie, ab wann die Rente fliesst, und sollte auf ein allfälliges Krankentaggeld des Arbeitgebers abgestimmt sein.

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Weiterversicherung ab 58

Pensionskasse

Wer nach dem 58. Altersjahr die Stelle verliert, kann unter Bedingungen in der bisherigen Pensionskasse versichert bleiben. Damit bleiben Risikoschutz und Rentenanspruch erhalten. Die Beiträge müssen dann jedoch vollständig selbst getragen werden.

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Wertschriftenlösung 3a

Säule 3a / 3b

Die Anlage des Säule-3a-Guthabens in Fonds statt auf einem Zinskonto. Über lange Laufzeiten führt das in der Regel zu einem deutlich höheren Endkapital. Wichtig sind tiefe Gebühren, ein hoher Aktienanteil bei langem Horizont und die rechtzeitige Umschichtung vor dem Bezug.

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Willensvollstrecker

Nachlass & Familie

Im Testament eingesetzte Person, die den Nachlass verwaltet, die Teilung durchführt und den Willen des Erblassers gegenüber den Erben durchsetzt. Entlastet die Familie und beugt Streit vor, besonders bei komplexen Verhältnissen.

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Wohneigentumsförderung (WEF)

Immobilien

Die Möglichkeit, Guthaben aus Pensionskasse und Säule 3a für selbstbewohntes Wohneigentum vorzubeziehen oder zu verpfänden. Der Vorbezug wird sofort als Kapitalleistung besteuert und senkt die späteren Renten. Eine Verpfändung lässt das Vorsorgeguthaben dagegen unangetastet.

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Z

Zentralstelle 2. Säule

Pensionskasse

Meldestelle, die bei der Suche nach vergessenen Guthaben der beruflichen Vorsorge hilft. In der Schweiz liegen Milliarden auf kontaktlosen Freizügigkeitskonten, weil Austritte nie gemeldet wurden.

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Zinseszins

Grundlagen

Der Effekt, dass bereits gutgeschriebene Erträge selbst wieder Ertrag abwerfen. Er wirkt anfangs unscheinbar und entfaltet seine Kraft erst über Jahrzehnte. Deshalb ist früh beginnen wirkungsvoller als viel einzahlen.

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Zusatzversicherung

Versicherungen

Freiwillige Ergänzung zur Krankenkassen-Grundversicherung, etwa für Halbprivat, Privat, Zahnbehandlungen oder Alternativmedizin. Anders als bei der Grundversicherung dürfen Versicherer Anträge ablehnen. Ein Wechsel sollte deshalb erst nach der Zusage der neuen Kasse vollzogen werden.

162 termes

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13e rente AVS

Prévoyance & AVS

Rente mensuelle supplémentaire versée pour la première fois en décembre 2026 à toutes les personnes percevant une rente de vieillesse AVS. Elle n'est pas versée sur les rentes AI ni sur les rentes de survivants. Pour les couples mariés, le plafonnement à 150 pour cent de la rente maximale s'applique aussi au supplément, imposable comme le reste de la rente.

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A

Action en réduction

Succession & famille

Action d'un héritier réservataire lésé. Une disposition qui viole les réserves n'est pas automatiquement nulle – l'héritier concerné doit agir, faute de quoi elle subsiste.

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Âge de référence

Prévoyance & AVS

L'âge auquel la rente AVS débute ordinairement. Il est de 65 ans pour les hommes et les femmes, avec des étapes transitoires pour les années de naissance 1961 à 1963. Ce terme a remplacé l'ancien âge de la retraite, le départ étant aujourd'hui plus flexible.

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AI (assurance-invalidité)

Assurances

L'assurance-invalidité garantit le revenu lorsque la capacité de gain est durablement réduite pour des raisons de santé. La réadaptation prime la rente. Avec la caisse de pension, on atteint généralement environ 60 pour cent du salaire antérieur, ce qui laisse souvent une lacune sensible.

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Ajournement de la rente AVS

Prévoyance & AVS

Qui n'a pas besoin immédiatement de sa rente AVS peut l'ajourner d'un à cinq ans. En contrepartie, la rente est plus élevée à vie. L'ajournement est surtout intéressant en cas de bonne santé, de revenu professionnel qui se poursuit et de forte progression fiscale.

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Allocation d'actifs

Placements

Répartition de la fortune entre classes d'actifs telles qu'actions, obligations et liquidités. Elle explique de loin la plus grande part du résultat de placement à long terme – bien davantage que le choix des titres ou le moment d'entrée.

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Allocations pour perte de gain (APG)

Assurances

Elles remplacent une partie de la perte de salaire en cas de service militaire ou civil, ainsi que de maternité, paternité, adoption et prise en charge. Elles sont financées par des cotisations sur les salaires. L'indemnité s'élève à 80 pour cent du revenu antérieur jusqu'à un montant maximal.

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Amortissement

Immobilier

Le remboursement d'une hypothèque. Dans l'amortissement direct, la dette diminue en continu ; dans l'amortissement indirect, l'argent est versé sur le pilier 3a et l'hypothèque subsiste. La variante indirecte conserve la déduction des intérêts, mais bloque le capital jusqu'au retrait.

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Amortissement indirect

Immobilier

Remboursement de la deuxième hypothèque via un pilier 3a nanti en faveur de la banque : l'hypothèque reste élevée, l'avoir 3a croît et éteint la dette plus tard. Le double avantage fiscal perd de son poids si la déduction des intérêts passifs disparaît dès 2029.

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Anticipation de la rente AVS

Prévoyance & AVS

La rente AVS peut être perçue jusqu'à deux ans avant l'âge de référence, désormais aussi au mois près. L'anticipation entraîne une réduction de rente à vie. Qui cesse de travailler plus tôt doit en outre continuer à cotiser à l'AVS comme personne sans activité lucrative jusqu'à l'âge de référence.

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Assistance aux personnes

Assurances

Partie de l'assurance voyage couvrant le sauvetage, les recherches, la prise en charge médicale et le rapatriement en Suisse. Ces frais atteignent vite cinq chiffres à l'étranger et ne sont couverts que de façon limitée par l'assurance de base.

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Assurance bâtiment

Assurances

Assure le bâtiment lui-même contre les dommages d'incendie et d'événements naturels. Obligatoire dans la plupart des cantons via un établissement cantonal ; à Genève, au Tessin, en Valais, à Uri et Schwyz il n'y a pas de monopole. L'eau, le verre et le séisme s'assurent séparément.

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Assurance complémentaire

Assurances

Complément facultatif à l'assurance de base, par exemple pour la division mi-privée ou privée, les soins dentaires ou la médecine alternative. Contrairement à l'assurance de base, les assureurs peuvent refuser une demande. Un changement ne devrait donc être effectué qu'après l'acceptation par la nouvelle caisse.

Assurance d'indemnités journalières maladie

Assurances

Elle remplace une partie du salaire en cas de maladie de longue durée. Elle est facultative pour les employeurs, de sorte que la couverture varie fortement d'une entreprise à l'autre. Les indépendants et les personnes qui changent d'emploi devraient examiner le passage à l'assurance individuelle.

Assurance externe

Assurances

Partie de l'assurance ménage couvrant les objets se trouvant temporairement hors du logement – par exemple un vol dans une chambre d'hôtel. Le vol simple à l'extérieur n'est en revanche généralement assuré qu'avec un complément.

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Assurance frais d'annulation

Assurances

Prend en charge les frais d'annulation lorsqu'un voyage réservé doit être annulé ou interrompu pour un motif assuré – maladie, accident ou décès de la personne assurée ou de proches.

Article détaillé →

Assurance ménage

Assurances

Couvre les objets mobiliers du ménage contre le feu, les événements naturels, l'eau, le vol et le bris de glace – en règle générale à la valeur à neuf. Une somme d'assurance correctement fixée est déterminante.

Article détaillé →

Assurance perte de gain

Assurances

Assurance versant une rente après un délai d'attente convenu lorsque la personne ne peut plus travailler pour cause de maladie ou d'accident. Elle comble la lacune résultant du fait que l'AI et la caisse de pension n'atteignent souvent ensemble qu'environ 60 pour cent du salaire.

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Assurance protection juridique

Assurances

Prend en charge les frais d'avocat, de justice et de procédure ainsi que le conseil juridique. On distingue la protection juridique privée et circulation. Les litiges déjà en cours ne sont pas couverts et un délai d'attente s'applique généralement après la conclusion.

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Assurance-accidents (LAA)

Assurances

L'assurance obligatoire couvrant les accidents professionnels et non professionnels ainsi que les maladies professionnelles. Dès huit heures hebdomadaires chez le même employeur, les accidents de loisirs sont également couverts. Qui travaille moins ou perd son emploi doit inclure la couverture accidents dans l'assurance-maladie.

Assurance-vie

Assurances

Un contrat qui verse une somme convenue en cas de décès ou de vie. On distingue l'assurance risque pure du produit d'épargne mixte. La première question est de savoir quel risque doit réellement être couvert.

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Assurance-vie mixte

Assurances

Une police qui combine épargne et couverture décès. Cette imbrication la rend rigide et peu transparente, et un rachat anticipé entraîne généralement une perte. Séparer épargne et couverture revient souvent moins cher.

Article détaillé →

Assurance-vie risque

Assurances

Une assurance décès pure, sans part d'épargne. Elle est bon marché et pertinente tant qu'une hypothèque ou une famille doivent être protégées. Une fois le besoin disparu, la police peut simplement être résiliée.

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Assurances sociales

Notions de base

Le système des assurances obligatoires couvrant la vieillesse, le décès, l'invalidité, la maladie, l'accident, le chômage et la perte de gain. Il constitue le socle sur lequel se construit la prévoyance privée. Les prestations ne couvrent toutefois qu'une partie du revenu antérieur.

Article détaillé →

Avancement d'hoirie

Succession & famille

Une libéralité entre vifs imputée plus tard sur la part successorale. Contrairement à une simple donation, elle est rapportée lors du partage. Sans convention écrite, des litiges et des incertitudes surgissent souvent plus tard.

Article détaillé →

AVS (assurance-vieillesse et survivants)

Prévoyance & AVS

L'AVS est le 1er pilier de la prévoyance suisse. Elle garantit un revenu de base à la retraite et en cas de décès d'un parent ou d'un conjoint. Toute personne exerçant une activité lucrative cotise dès 18 ans, les personnes sans activité dès 21 ans. Le montant de la rente dépend des années de cotisation et du revenu moyen.

Article détaillé →

B

Bénéfice

Succession & famille

Excédent des acquêts d'un époux lors de la dissolution du régime matrimonial. Sous la participation aux acquêts, le bénéfice de chaque époux est partagé par moitié, tandis que les biens propres restent à leur titulaire.

Article détaillé →

Bénéfice d'inventaire

Succession & famille

Inventaire officiel de tous les actifs et passifs d'une succession. Il apporte de la clarté sur l'endettement avant que les héritiers ne décident d'accepter ou de répudier.

Article détaillé →

Biens propres

Succession & famille

Valeurs qu'un époux apporte au mariage, hérite ou reçoit en donation durant celui-ci. En cas de divorce ou de décès, chacun conserve ses biens propres – encore faut-il pouvoir en apporter la preuve en cas de litige.

Article détaillé →

Bonifications de vieillesse

Caisse de pension

Les crédits annuels portés sur le compte de la caisse de pension, exprimés en pourcentage du salaire assuré. Ils augmentent par paliers avec l'âge. Employeur et employé se partagent les cotisations, l'employeur devant en assumer au moins la moitié.

Article détaillé →

Bonifications pour tâches d'assistance

Prévoyance & AVS

Prise en compte comparable à la bonification éducative, pour l'assistance à des proches nécessitant des soins et vivant à proximité. Elle doit être annoncée chaque année à la caisse de compensation et n'est pas octroyée automatiquement.

Article détaillé →

Bonifications pour tâches éducatives

Prévoyance & AVS

Revenu fictif pris en compte par l'AVS pour les années durant lesquelles des enfants de moins de 16 ans ont été pris en charge. La bonification augmente le revenu annuel moyen déterminant et donc la rente future ; chez les parents mariés, elle est partagée par moitié.

Article détaillé →

Budget

Notions de base

La mise en regard des recettes et des dépenses sur une période donnée. Un budget montre ce qui reste réellement pour l'épargne et la prévoyance. Il constitue la base de toute planification financière et ne nécessite que peu de catégories pour être utile.

Article détaillé →

C

Caisse de compensation

Prévoyance & AVS

Organe d'exécution du premier pilier. Elle perçoit les cotisations AVS, AI et APG, tient le compte individuel, délivre l'extrait CI et verse plus tard les rentes. La demande de rente de vieillesse doit y être déposée au moins trois mois avant le début souhaité.

Article détaillé →

Caisse de pension

Caisse de pension

L'institution de prévoyance du 2e pilier, qui doit permettre, avec l'AVS, de maintenir le niveau de vie habituel. Employeur et employé constituent ensemble un capital. Les risques d'invalidité et de décès sont également assurés.

Article détaillé →

Capacité et propension au risque

Placements

La capacité de risque décrit la perte que l'on peut objectivement supporter, la propension au risque celle que l'on supporte subjectivement. C'est toujours la plus faible des deux valeurs qui compte. Ignorer cette distinction conduit en général à vendre au pire moment.

Article détaillé →

Capital-décès

Caisse de pension

Une prestation unique de la caisse de pension aux survivants lorsqu'aucune rente de conjoint n'est due. Les bénéficiaires sont déterminés par le règlement et l'ordre des bénéficiaires. Les concubins doivent avoir été annoncés par écrit au préalable.

Article détaillé →

Casco complète

Assurances

Comprend, en plus de la casco partielle, les dommages au propre véhicule causés par sa propre faute. Elle vaut surtout pour les voitures neuves ou en leasing ; avec la baisse de la valeur résiduelle, la prime n'est souvent plus proportionnée.

Article détaillé →

Casco partielle

Assurances

Couvre les dommages au propre véhicule dont personne n'est responsable : vol, incendie, bris de glace, événements naturels ainsi que dommages dus aux martres et autres animaux. Judicieuse pour pratiquement tout véhicule de valeur appréciable.

Article détaillé →

Centrale du 2e pilier

Caisse de pension

Office qui aide à retrouver des avoirs oubliés de la prévoyance professionnelle. Des milliards dorment en Suisse sur des comptes de libre passage sans contact, faute d'annonce lors des sorties.

Article détaillé →

Certificat de la caisse de pension

Caisse de pension

Le document annuel indiquant l'avoir de vieillesse, le salaire assuré, le potentiel de rachat et les prestations prévisibles en cas de retraite, d'invalidité et de décès. C'est le document le plus important de toute planification de prévoyance. Les chiffres reposent sur des hypothèses et ne constituent pas une garantie.

Article détaillé →

Certificat de salaire

Impôts

L'attestation annuelle de l'employeur concernant le salaire, les allocations et les déductions. Il constitue la base de la déclaration d'impôt et indique aussi les cotisations AVS et de la caisse de pension. Des erreurs entraînent souvent des demandes ultérieures de l'autorité fiscale.

Article détaillé →

Charge financière (tenue des charges)

Immobilier

La règle selon laquelle les coûts du logement en propriété ne doivent pas dépasser un tiers du revenu brut. Le calcul se fonde sur un taux théorique d'environ cinq pour cent et non sur le taux actuel. Avant la retraite, la tenue des charges est réexaminée avec le revenu de rente futur.

Article détaillé →

Communauté et séparation de biens

Succession & famille

Deux régimes matrimoniaux conventionnels pouvant être choisis par contrat de mariage authentique à la place de la participation aux acquêts. La communauté met largement les biens en commun, la séparation les maintient entièrement distincts.

Article détaillé →

Compte de libre passage

Caisse de pension

Un compte d'attente pour l'avoir de la caisse de pension lorsqu'il n'y a temporairement pas d'employeur. Le capital reste bloqué et ne peut être retiré au plus tôt que cinq ans avant l'âge de référence. Une répartition sur deux comptes permet plus tard un retrait échelonné et fiscalement plus avantageux.

Article détaillé →

Concubinage

Succession & famille

La vie commune sans mariage. Sur le plan juridique, les concubins n'ont ni droit successoral ni droit à une rente tant que rien n'est réglé. Testament, contrat de concubinage et annonce auprès de la caisse de pension et du pilier 3a permettent d'y remédier.

Article détaillé →

Contrat de concubinage

Succession & famille

Convention écrite entre partenaires non mariés portant sur la propriété, la répartition des frais et les conséquences d'une séparation. Il n'est soumis à aucune forme, mais ne déploie ses effets qu'avec la clause bénéficiaire, le testament, le mandat pour cause d'inaptitude et une assurance de risque.

Article détaillé →

Cotisations des personnes sans activité lucrative

Prévoyance & AVS

Cotisations AVS dues jusqu'à l'âge de référence par les personnes sans activité lucrative ou avec une activité très réduite. Elles se calculent sur la fortune plus vingt fois le revenu de rente et se situent en 2026 entre 530 et 26'500 francs par an. Le cas le plus fréquent est la retraite anticipée.

Article détaillé →

D

Déduction de coordination

Caisse de pension

Le montant déduit du salaire annuel parce que cette part est déjà couverte par l'AVS. Ce qui reste constitue le salaire assuré dans la caisse de pension. En cas de travail à temps partiel et de bas salaires, cette déduction pèse particulièrement lourd et affaiblit la prévoyance.

Article détaillé →

Déduction des intérêts passifs

Impôts

Déduction des intérêts hypothécaires et autres intérêts passifs du revenu imposable. Elle est la contrepartie fiscale de la valeur locative – si celle-ci disparaît comme prévu dès 2029, cette déduction tombe aussi pour les logements occupés par leur propriétaire.

Article détaillé →

Déductions fiscales

Impôts

Les dépenses pouvant être déduites du revenu, par exemple frais professionnels, pilier 3a, rachats dans la caisse de pension, frais de maladie et garde des enfants. La Confédération et les cantons appliquent des règles et plafonds différents. Conserver ses justificatifs évite de laisser de l'argent sur la table.

Article détaillé →

Degré de couverture

Caisse de pension

Le rapport entre la fortune d'une caisse de pension et ses engagements. Au-dessus de 100 pour cent, tous les droits sont couverts. En dessous, on parle de découvert, ce qui peut déclencher des mesures d'assainissement.

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Délai d'attente

Assurances

Période entre la survenance d'un sinistre et le début de l'obligation de prestation. Dans l'assurance perte de gain, il détermine à partir de quand la rente est versée et devrait être coordonné avec d'éventuelles indemnités journalières de l'employeur.

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Délai de blocage après rachat

Caisse de pension

Délai de trois ans après un rachat dans la caisse de pension, durant lequel aucun retrait en capital n'est admis. En cas de non-respect, l'autorité fiscale peut refuser après coup la déduction du rachat.

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Directives anticipées du patient

Succession & famille

L'instruction écrite indiquant quelles mesures médicales sont souhaitées si l'on ne peut plus s'exprimer. Elles lient le corps médical. Il est judicieux de les combiner avec un mandat pour cause d'inaptitude couvrant les aspects financiers et administratifs.

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Diversification

Placements

La répartition de la fortune entre différents placements, secteurs, monnaies et régions. Elle réduit le risque lié à des choix isolés sans diminuer le rendement attendu. La diversification est la seule mesure qui réduit le risque sans renoncer au rendement.

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Dommage dû aux événements naturels

Assurances

Dommage causé par des phénomènes naturels tels qu'inondation, tempête, grêle, avalanche ou glissement de terrain. Il est inclus dans l'assurance incendie du bâtiment et du ménage ; une franchise légale s'applique. Le séisme n'en fait en règle générale pas partie.

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Droits de mutation

Impôts

Une taxe cantonale ou communale prélevée lors du transfert de propriété d'un bien immobilier. Les taux et la répartition entre acheteur et vendeur varient fortement. Certains cantons ont supprimé cet impôt ou l'ont remplacé par un émolument plus faible.

E

Échelonnement des retraits en capital

Impôts

Répartition des retraits de la caisse de pension, des comptes de libre passage et du pilier 3a sur différentes années civiles. Comme toutes les prestations en capital d'une année sont additionnées – pour les couples sur les deux conjoints – l'échelonnement casse la progression de l'impôt.

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Effet de moyenne des coûts

Placements

Qui investit régulièrement le même montant achète davantage de parts quand les cours sont bas et moins quand ils sont hauts. Cela lisse le prix d'achat moyen et désamorce la question du bon moment. L'effet ne garantit toutefois pas un rendement supérieur.

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Encouragement à la propriété du logement (EPL)

Immobilier

La possibilité de retirer par anticipation ou de mettre en gage des avoirs de la caisse de pension et du pilier 3a pour un logement occupé par son propriétaire. Le retrait anticipé est immédiatement imposé comme prestation en capital et réduit les rentes futures. La mise en gage laisse en revanche l'avoir de prévoyance intact.

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ETF (fonds indiciel coté)

Placements

Un fonds négocié en bourse qui reproduit généralement un indice. Les ETF sont largement diversifiés, transparents et nettement meilleur marché que les fonds gérés activement. La taille du fonds, le domicile et le total des frais sont déterminants.

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Exécuteur testamentaire

Succession & famille

Personne désignée dans le testament pour administrer la succession, procéder au partage et faire respecter la volonté du défunt face aux héritiers. Elle soulage la famille et prévient les litiges, notamment dans les situations complexes.

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Extrait du compte individuel (CI)

Prévoyance & AVS

L'extrait du compte individuel indique tous les revenus et années de cotisation enregistrés auprès de l'AVS. Il s'obtient gratuitement auprès de la caisse de compensation. Un contrôle précoce est utile, car les lacunes ne peuvent être comblées que cinq ans en arrière.

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F

FINMA

Notions de base

L'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers surveille les banques, les assurances et d'autres intermédiaires financiers. Elle tient également le registre des intermédiaires d'assurance. Une inscription atteste l'enregistrement, mais ne dit rien du mode de rémunération d'un conseil.

Fonds de placement

Placements

Une fortune commune à de nombreux investisseurs, placée selon des règles définies. Même avec de petits montants, on obtient ainsi une large diversification. Il faut distinguer les fonds gérés activement des fonds indiciels et ETF, meilleur marché.

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Fonds indiciel

Placements

Un fonds qui reproduit un marché aussi fidèlement que possible plutôt que de chercher à le battre. Comme aucune sélection de titres coûteuse n'est nécessaire, les frais sont faibles. Sur de longues périodes, les fonds indiciels devancent la majorité des fonds gérés activement.

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Fonds propres (logement)

Immobilier

La part du prix d'achat qui n'est pas financée par une hypothèque. Un minimum de 20 pour cent est usuel, dont la moitié doit provenir de fonds propres véritables. Les avoirs de la caisse de pension ne peuvent pas remplacer les 10 pour cent durs.

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Frais accessoires d'achat

Immobilier

Frais uniques lors de l'acquisition d'un bien : notaire, émoluments du registre foncier et, selon le canton, droits de mutation. Comme ils ne s'amortissent que sur de nombreuses années, l'achat vaut surtout la peine avec un horizon long.

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Frais fixes

Notions de base

Dépenses récurrentes – loyer, assurances, abonnements, communication – indépendantes de la consommation courante. Optimisés une fois, ils agissent chaque mois – un levier d'économie plus fort que la privation quotidienne.

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Franchise (assurance-maladie)

Assurances

Le montant annuel que les assurés prennent en charge eux-mêmes dans l'assurance de base avant l'intervention de la caisse. Les adultes choisissent entre 300 et 2500 francs. Une franchise élevée réduit la prime et se justifie lorsque peu de frais de traitement sont attendus.

Franchise / quote-part

Assurances

Part d'un dommage supportée par la personne assurée. Elle réduit la prime et évite les déclarations de bagatelles ; en assurance-maladie elle s'ajoute à la franchise, en assurance de choses et casco elle s'applique par sinistre.

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G

Gain en capital

Impôts

Le bénéfice réalisé lors de la vente d'un titre. Pour les investisseurs privés, il est exonéré d'impôt en Suisse, alors que les dividendes et intérêts sont imposés comme revenu. Qui négocie très activement risque d'être qualifié de commerçant professionnel de titres.

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Génération transitoire

Prévoyance & AVS

Femmes nées entre 1961 et 1969, pour lesquelles l'âge de référence monte progressivement à 65 ans dans le cadre de la réforme AVS 21. En compensation, elles reçoivent un supplément de rente à vie ou bénéficient de taux de réduction plus favorables en cas d'anticipation.

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H

Horizon de placement

Placements

La durée pendant laquelle l'argent peut rester investi sans être nécessaire. Elle détermine largement la part d'actions raisonnable. Plus l'horizon est long, mieux les fluctuations de cours peuvent être supportées.

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Hypothèque

Immobilier

Un prêt garanti par un bien immobilier. Les formes usuelles sont l'hypothèque à taux fixe et l'hypothèque SARON à taux variable. La 1re hypothèque, jusqu'à 65 pour cent de la valeur, ne doit pas être amortie, contrairement à la 2e.

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Hypothèque à taux fixe

Immobilier

Une hypothèque au taux et à la durée convenus fermement. Elle offre une sécurité budgétaire, mais ne peut être résiliée avant l'échéance que moyennant une indemnité de sortie. Un échelonnement sur plusieurs durées atténue le risque de taux.

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Hypothèque SARON

Immobilier

Une hypothèque dont le taux suit en continu le taux de référence suisse SARON. Elle est historiquement souvent moins chère qu'une hypothèque à taux fixe, mais exige de tolérer les fluctuations. Elle convient aux ménages disposant d'une marge financière.

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I

Impôt à la source

Impôts

L'impôt prélevé directement sur le salaire des personnes sans permis d'établissement C. L'employeur le verse au canton. Qui souhaite faire valoir certaines déductions doit demander dans les délais une taxation ordinaire ultérieure.

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Impôt anticipé

Impôts

Un impôt fédéral de 35 pour cent sur les intérêts et dividendes de source suisse. Il est prélevé directement et vise à garantir la déclaration. Qui déclare correctement ses rendements dans sa déclaration d'impôt le récupère intégralement.

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Impôt sur la fortune

Impôts

Un impôt cantonal et communal sur la fortune nette à la fin de l'année. Les avoirs de prévoyance de la caisse de pension et du pilier 3a en sont exclus. Les dettes telles que les hypothèques sont déductibles.

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Impôt sur les gains immobiliers

Impôts

Un impôt cantonal sur le bénéfice réalisé lors de la vente d'un bien immobilier. Plus la durée de possession a été longue, plus il est en règle générale faible. En cas d'achat d'un nouveau logement, l'imposition peut souvent être différée.

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Impôt sur les prestations en capital

Impôts

L'impôt spécial sur les versements de la caisse de pension, du compte de libre passage et du pilier 3a. Il est perçu séparément du reste du revenu et à un taux réduit. Le barème étant progressif, un échelonnement sur plusieurs années réduit sensiblement la charge.

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Impôt sur les successions

Impôts

Un impôt cantonal sur la succession. Les conjoints en sont exonérés partout, les descendants directs également dans la plupart des cantons. Les parents éloignés et les personnes non apparentées, comme les concubins, paient en revanche souvent des taux élevés.

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Indépendant

Impôts

Personne qui exerce à ses propres risques et en son nom, et reconnue comme indépendante par la caisse de compensation. Il n'y a ni caisse de pension obligatoire ni assurance-chômage. En contrepartie, la déduction du pilier 3a sans caisse de pension est nettement plus élevée.

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Inflation

Notions de base

La hausse générale des prix, qui réduit le pouvoir d'achat de la monnaie. Deux pour cent par an suffisent à diviser le pouvoir d'achat par deux en une trentaine d'années. Pour la prévoyance, c'est donc le rendement réel, corrigé de l'inflation, qui compte.

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Institution enveloppante

Caisse de pension

Caisse de pension qui gère ensemble les avoirs obligatoires et surobligatoires et applique un taux de conversion unique sur le capital global. Elle doit uniquement garantir que la prestation totale atteint le minimum légal – démontré au moyen d'un compte témoin.

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Institution supplétive LPP

Caisse de pension

Institution de prévoyance nationale qui reprend les avoirs de libre passage lorsqu'aucune annonce n'intervient après une sortie – au plus tard après deux ans. Elle assure en outre les chômeurs et les employeurs sans caisse de pension propre.

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Intérêts composés

Notions de base

L'effet par lequel les rendements déjà crédités produisent eux-mêmes du rendement. Il paraît d'abord modeste et ne déploie sa force qu'au fil des décennies. C'est pourquoi commencer tôt est plus efficace que verser beaucoup.

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L

Lacune de cotisation AVS

Prévoyance & AVS

Une année pendant laquelle aucune cotisation AVS, ou une cotisation insuffisante, n'a été versée. Chaque année manquante réduit la rente future d'environ 1/44. Les causes typiques sont un séjour à l'étranger, des études après 20 ans ou des cotisations oubliées comme personne sans activité lucrative. Les lacunes ne peuvent être comblées que dans un délai de cinq ans.

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Lacune de prévoyance

Notions de base

Différence entre le revenu nécessaire à la retraite et les prestations des premier et deuxième piliers. Comme l'AVS et la caisse de pension ne couvrent souvent ensemble que 50 à 70 pour cent du dernier salaire, la lacune croît avec le revenu.

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LPP (prévoyance professionnelle)

Caisse de pension

La loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité règle le 2e pilier. Elle prescrit des prestations minimales que de nombreuses caisses dépassent dans la partie surobligatoire. Est assurée toute personne dont le salaire auprès d'un employeur dépasse le seuil d'entrée.

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M

Maintien de l'assurance dès 58 ans

Caisse de pension

Qui perd son emploi après 58 ans peut, sous conditions, rester assuré auprès de son ancienne caisse de pension. La couverture des risques et le droit à la rente sont ainsi préservés. Les cotisations doivent en revanche être entièrement prises en charge par l'assuré.

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Mandat pour cause d'inaptitude

Succession & famille

La désignation de la personne qui reprendra les affaires personnelles, financières et juridiques en cas d'incapacité de discernement. Sans mandat, c'est l'autorité de protection de l'adulte qui décide. Il doit être rédigé à la main ou passé devant notaire.

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Modèles médecin de famille, HMO et Telmed

Assurances

Modèles alternatifs de l'assurance de base. À la place du libre choix du médecin, l'assuré contacte d'abord un point de contact défini – médecin de famille, cabinet de groupe ou conseil télémédical. Les prestations restent identiques, la prime baisse.

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N

Nantissement (avoir de prévoyance)

Caisse de pension

Alternative au versement anticipé pour le logement : l'avoir reste dans la caisse de pension et sert uniquement de garantie à la banque. Les prestations de rente et de risque restent intactes et aucun impôt n'est dû – en contrepartie, l'hypothèque et donc la charge d'intérêts restent plus élevées.

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Négligence grave

Assurances

Violation particulièrement lourde du devoir de diligence. Les assureurs peuvent alors réduire la prestation – de nombreuses polices contiennent donc une renonciation expresse à cette réduction, point à vérifier lors d'une comparaison.

Article détaillé →

O

Obligation

Placements

Un titre porteur d'intérêts par lequel un État ou une entreprise emprunte de l'argent. L'investisseur est créancier et reçoit les intérêts et le remboursement. Les obligations fluctuent moins que les actions, mais rapportent moins à long terme.

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Obligatoire et surobligatoire

Caisse de pension

La partie obligatoire comprend les prestations minimales prescrites par la loi dans la caisse de pension. Tout ce qui va au-delà est surobligatoire et obéit à des règles moins strictes. De nombreuses caisses additionnent les deux parties et appliquent alors un taux de conversion mixte plus bas.

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Ordre des bénéficiaires

Pilier 3a / 3b

L'ordre légal déterminant qui reçoit l'avoir de prévoyance en cas de décès. Il s'applique impérativement au pilier 3a et à la caisse de pension et ne laisse de marge qu'à l'intérieur des rangs. Les personnes en concubinage doivent annoncer expressément leur partenaire à l'institution de prévoyance.

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Ordre légal de succession

Succession & famille

La règle déterminant qui hérite en l'absence de testament et de pacte successoral. Elle suit le système des parentèles et place le conjoint et les descendants au premier rang. Les concubins n'héritent rien selon la loi.

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P

Pacte successoral

Succession & famille

Disposition pour cause de mort conclue entre le disposant et au moins une autre personne, qui lie les deux parties. Valable uniquement par acte authentique avec deux témoins ; typique en cas de succession d'entreprise, de famille recomposée et de renonciation à succession.

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Parentèle

Succession & famille

Ligne de parenté en droit successoral. Héritent d'abord les descendants, à défaut les père et mère et leurs descendants, puis les grands-parents et leur lignée. Le conjoint survivant hérite toujours, sa part dépendant de la parentèle appelée à succéder.

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Partage de la prévoyance

Succession & famille

Partage par moitié des avoirs de caisse de pension constitués pendant le mariage en cas de divorce. L'avoir antérieur au mariage reste hors partage. Il n'existe pas de partage de la prévoyance pour les couples en concubinage.

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Participation aux acquêts

Succession & famille

Le régime matrimonial ordinaire en Suisse en l'absence de contrat de mariage. Ce qui est acquis pendant le mariage constitue les acquêts et est partagé par moitié à la dissolution. Les héritages et donations restent en revanche des biens propres.

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Petite et grande cotisation 3a

Pilier 3a / 3b

Deux montants maximaux du pilier 3a : la petite cotisation de 7'258 francs pour les actifs affiliés à une caisse de pension et la grande cotisation pour les indépendants sans caisse – 20 pour cent du revenu net, au maximum 36'288 francs (2026).

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Pilier 3a

Pilier 3a / 3b

La prévoyance privée liée, encouragée fiscalement. Les versements sont entièrement déductibles du revenu imposable jusqu'à un montant annuel maximal. Le capital est bloqué et n'est disponible au plus tôt que cinq ans avant l'âge de référence.

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Pilier 3b

Pilier 3a / 3b

La prévoyance privée libre, c'est-à-dire toute épargne sans blocage particulier. En font partie les comptes d'épargne, les dépôts de titres, l'immobilier et les assurances-vie libres. Il n'y a pas de déduction fiscale, mais une flexibilité totale à l'entrée comme à la sortie.

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Plafonnement (couples mariés)

Prévoyance & AVS

Limitation des deux rentes individuelles d'un couple marié à 150 pour cent au total de la rente AVS maximale. Chaque partenaire conserve sa propre rente, mais leur somme est réduite – en 2026 à 3'780 francs par mois au maximum.

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Planification successorale

Succession & famille

Le règlement anticipé de ce que chacun recevra après le décès. Elle englobe testament, pacte successoral, régime matrimonial, clauses bénéficiaires de la prévoyance et mandat pour cause d'inaptitude. Sans planification, seule la loi décide, ce qui correspond rarement aux souhaits personnels.

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Portefeuille

Placements

L'ensemble des placements d'une personne. Ce n'est pas la position isolée qui compte, mais l'interaction de tous les titres. Un bon portefeuille est construit pour être maintenu même durant les mauvaises années boursières.

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Potentiel de rachat

Caisse de pension

Montant qu'une personne assurée peut verser volontairement en plus dans la caisse de pension. Il naît lorsque l'avoir existant est inférieur à celui possible selon le salaire et le plan – après des augmentations de salaire, des interruptions d'activité, un divorce ou une arrivée de l'étranger. Le montant figure sur le certificat de prévoyance.

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Première et deuxième hypothèque

Immobilier

Répartition du financement : la première hypothèque va jusqu'à environ deux tiers de la valeur vénale et ne doit pas être amortie. La part au-delà constitue la deuxième hypothèque – à rembourser en 15 ans ou jusqu'à la retraite.

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Prestation de libre passage

Caisse de pension

L'avoir emporté de l'ancienne caisse de pension lors d'un changement d'emploi. Il est transféré à la nouvelle caisse ou, à défaut, sur un compte de libre passage. L'argent reste bloqué et ne peut pas être versé comme salaire.

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Prestations complémentaires (PC)

Prévoyance & AVS

Des prestations liées aux besoins lorsque la rente AVS ou AI et la fortune ne couvrent pas le minimum vital. Elles constituent un droit légal et non de l'aide sociale. Le calcul tient compte des revenus, des dépenses reconnues et d'une part de fortune.

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Prévoyance des cadres (plan 1e)

Caisse de pension

Un plan de prévoyance pour les parts de salaire dépassant un seuil défini par la loi, dans lequel les assurés choisissent eux-mêmes la stratégie de placement. Les chances et les risques du placement leur incombent donc entièrement. À la sortie, c'est la valeur de marché effective qui est versée, et non un avoir garanti.

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Primauté des cotisations

Caisse de pension

Le modèle usuel aujourd'hui dans la caisse de pension : la prestation résulte du capital épargné et du taux de conversion. Dans l'ancienne primauté des prestations, la rente était en revanche promise directement en pourcentage du salaire. La primauté des cotisations reporte davantage le risque de taux sur les assurés.

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Progression fiscale

Impôts

Le principe selon lequel le taux d'imposition augmente avec le revenu. Les déductions ont donc plus d'effet pendant les années à revenu élevé que pendant les années faibles. La progression explique aussi pourquoi des retraits en capital échelonnés permettent d'économiser des impôts.

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R

Rachat LPP

Caisse de pension

Le versement volontaire dans la caisse de pension afin de combler des lacunes de cotisation. Le montant est entièrement déductible du revenu imposable l'année du versement. Après un rachat, un délai de blocage de trois ans s'applique au retrait en capital.

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Rachat rétroactif 3a

Pilier 3a / 3b

Rattrapage de cotisations 3a manquées, possible depuis 2026, pour la première fois en 2026 pour l'année 2025 et jusqu'à dix ans en arrière. Il exige un revenu soumis à l'AVS durant l'année lacunaire et l'année de rachat, ainsi que le versement ordinaire complet durant l'année de rachat.

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RC du bâtiment

Assurances

Couvre la responsabilité du propriétaire pour les dommages émanant du bâtiment – tuiles qui tombent, place verglacée, marche défectueuse. Particulièrement importante pour les bailleurs et les propriétaires par étages, elle n'est pas nécessairement comprise dans la RC privée.

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Réduction de primes

Assurances

Une contribution cantonale à la prime d'assurance-maladie pour les ménages à revenu modeste. Le droit et le montant varient fortement selon les cantons. Dans certains cantons, la demande doit être déposée activement, faute de quoi elle est perdue.

Rééquilibrage

Placements

Le retour périodique du portefeuille à sa répartition cible initiale. Après de fortes variations de cours, la pondération effective s'écarte de la stratégie. Le rééquilibrage maintient le risque constant et agit de manière anticyclique.

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Régime matrimonial

Succession & famille

La règle définissant à qui appartient quelle fortune pendant le mariage et comment elle est partagée en cas de divorce ou de décès. Sans contrat de mariage, la participation aux acquêts s'applique. Les alternatives sont la communauté de biens et la séparation de biens.

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Règlement de prévoyance

Caisse de pension

Document de base de la caisse de pension. Il fixe le taux de conversion applicable, les prestations en cas de décès et d'invalidité, la possibilité de retraites partielles et de retraits en capital, ainsi que les personnes pouvant être bénéficiaires.

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Rendement

Placements

Le revenu d'un placement rapporté au capital investi, généralement par an. Seul le rendement après frais, impôts et inflation est réellement parlant. Un rendement attendu plus élevé va toujours de pair avec un risque plus élevé.

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Rente de survivants

Prévoyance & AVS

Les prestations de l'AVS aux veuves, veufs et orphelins après un décès. La rente de veuve ou de veuf s'élève à 80 pour cent et la rente d'orphelin à 40 pour cent de la rente de vieillesse déterminante. Les conditions d'octroi diffèrent entre hommes et femmes et font actuellement l'objet d'une révision.

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Rente ou capital

Caisse de pension

La décision de principe à la retraite : percevoir l'avoir de la caisse de pension sous forme de rente à vie ou de versement unique. La rente est sûre et viagère, le capital souple et transmissible. Une forme mixte constitue souvent la solution la plus adaptée.

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Rente viagère

Prévoyance & AVS

Une rente à vie financée par un capital versé à titre privé. Elle protège du risque de survivre à sa propre fortune, mais immobilise le capital durablement. Sur le plan fiscal, 40 pour cent de la rente sont actuellement imposés comme revenu.

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Répudiation de la succession

Succession & famille

Renonciation à une succession, usuelle lorsque des dettes sont à prévoir. Les héritiers reprennent automatiquement biens et dettes au moment du décès ; la répudiation est soumise à un délai légal.

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Réserve de liquidités

Notions de base

Le montant disponible en tout temps pour des dépenses imprévues. La règle empirique est de trois à six mois de dépenses sur un compte d'épargne. Sans cette réserve, il faut vendre ses placements au pire moment lorsque les temps sont difficiles.

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Réserve héréditaire

Succession & famille

La part de la succession qui revient impérativement à certains héritiers. Depuis la révision du droit successoral de 2023, elle correspond pour les descendants à la moitié de leur droit légal et les parents n'ont plus de réserve. La quotité disponible s'en trouve nettement élargie.

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Responsabilité civile privée

Assurances

Couvre les prétentions justifiées de tiers pour dommages corporels et matériels issus de la vie privée et écarte les prétentions injustifiées. Une somme de couverture d'environ cinq millions de francs est usuelle ; une police couvre généralement tout le ménage.

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Retrait en capital

Caisse de pension

Le versement de l'avoir de la caisse de pension en une seule fois plutôt qu'en rente. Il apporte souplesse et transmissibilité, mais reporte le risque de longévité et de placement sur le bénéficiaire. Le retrait doit être annoncé tôt à la caisse, souvent trois ans à l'avance.

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Retraite anticipée

Prévoyance & AVS

Le retrait de la vie active avant l'âge de référence. Elle coûte doublement, car on cotise moins et les rentes sont réduites. Les années jusqu'à l'AVS doivent être financées par la fortune personnelle.

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Retraite partielle

Prévoyance & AVS

La réduction progressive du taux d'activité avec un retrait échelonné des prestations de prévoyance. Elle permet une transition en douceur et casse la progression fiscale lors du retrait en capital. Toutes les caisses de pension n'admettent pas un nombre illimité d'étapes.

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Revenu imposable

Impôts

Le revenu qui subsiste après toutes les déductions admises pour le calcul de l'impôt. Il détermine, avec le lieu de domicile, le taux applicable. Chaque déduction supplémentaire agit donc au taux marginal et non au taux moyen.

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Risque de séquence

Placements

Risque que des pertes de cours surviennent précisément au début de la phase de retrait. Comme du capital est prélevé simultanément, la substance s'épuise doublement – un même rendement moyen aboutit à un résultat très différent selon l'ordre des années.

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S

Salaire coordonné

Caisse de pension

Part de salaire assurée dans la prévoyance professionnelle : salaire brut moins la déduction de coordination de 26'460 francs, au maximum 64'260 francs dans l'obligatoire (2026). En temps partiel, il vaut la peine de vérifier si la caisse adapte la déduction au taux d'occupation.

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Solution en titres pour le 3a

Pilier 3a / 3b

Le placement de l'avoir du pilier 3a en fonds plutôt que sur un compte rémunéré. Sur de longues durées, cela conduit en règle générale à un capital final nettement supérieur. Les points clés sont des frais bas, une part d'actions élevée en cas d'horizon long et un rééquilibrage en temps utile avant le retrait.

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Somme de couverture

Assurances

Montant maximal versé par une assurance par sinistre. Elle est centrale en RC privée, car les dommages corporels – frais de guérison, perte de gain, rentes – peuvent atteindre des millions.

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Sous-assurance

Assurances

Situation dans laquelle la somme d'assurance est inférieure à la valeur réelle du bien assuré. L'assureur réduit alors proportionnellement la prestation en cas de sinistre – y compris pour de petits dommages, et pas seulement en cas de perte totale.

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Splitting AVS

Prévoyance & AVS

Lors du calcul de la rente des couples mariés, les revenus réalisés pendant le mariage sont partagés par moitié entre les deux conjoints. Le splitting intervient en cas de divorce, de veuvage ou lorsque les deux sont à la retraite. Le conjoint au revenu plus faible obtient ainsi une rente propre convenable.

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Stratégie de placement

Placements

La répartition à long terme de la fortune entre classes d'actifs telles qu'actions, obligations, immobilier et liquidités. Elle dépend de l'horizon de placement, de la capacité et de la propension au risque. La stratégie explique une grande partie du rendement futur, le choix des titres beaucoup moins.

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Stratégie de retrait

Placements

Plan déterminant de quels pots, dans quel ordre et pour quels montants le capital est prélevé à la retraite. Le modèle des pots a fait ses preuves : un pot sûr pour les prochaines années et un pot de placement qui continue de croître.

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Système bonus-malus

Assurances

Modèle de prime de l'assurance véhicule reflétant l'évolution des sinistres : les années sans sinistre réduisent la prime, les sinistres annoncés l'augmentent. Certains assureurs proposent une protection du bonus moyennant supplément.

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Système de capitalisation

Notions de base

Principe de financement des deuxième et troisième piliers : chaque personne assurée constitue au fil de sa vie active un avoir de vieillesse individuel, rémunéré, qui financera plus tard sa propre rente ou son capital.

Article détaillé →

Système de répartition

Notions de base

Principe de financement de l'AVS : les cotisations des personnes actives d'aujourd'hui financent directement les rentes versées aujourd'hui. Aucun capital individuel n'est constitué – contrairement aux deuxième et troisième piliers, qui fonctionnent selon le système de capitalisation.

Article détaillé →

Système des trois piliers

Notions de base

Le modèle suisse de prévoyance composé de la prévoyance étatique (AVS/AI), de la prévoyance professionnelle (caisse de pension) et de la prévoyance privée (piliers 3a et 3b). Les deux premiers piliers devraient couvrir ensemble environ 60 pour cent du dernier salaire. Le troisième pilier comble le solde.

Article détaillé →

T

Taux d'avance

Immobilier

Le rapport entre l'hypothèque et la valeur vénale du bien immobilier. Les banques financent en règle générale 80 pour cent au maximum, le reste devant être apporté en fonds propres. La part dépassant 65 pour cent doit généralement être amortie en 15 ans.

Article détaillé →

Taux d'épargne

Notions de base

Part du revenu net mise de côté régulièrement. La règle empirique situe ce taux entre 10 et 20 pour cent. Son efficacité tient surtout à l'automatisation : un ordre permanent le jour de paie vers un compte séparé.

Article détaillé →

Taux d'intérêt calculatoire

Immobilier

Taux fictif d'environ 5 pour cent avec lequel les banques examinent la tenue des charges d'une hypothèque – indépendamment du taux du marché. Avec les charges et l'amortissement, la charge totale ne doit pas dépasser environ un tiers du revenu.

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Taux d'intérêt minimal LPP

Caisse de pension

Le taux minimal auquel les avoirs de vieillesse doivent être rémunérés dans la partie obligatoire. Le Conseil fédéral le fixe chaque année. Dans la partie surobligatoire, les caisses sont libres et appliquent souvent un autre taux.

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Taux de conversion

Caisse de pension

Le pourcentage servant à convertir le capital épargné de la caisse de pension en rente annuelle. Dans la partie obligatoire, le taux minimal légal est de 6,8 pour cent. De nombreuses caisses appliquant un taux mixte plus bas, il vaut la peine de vérifier le taux effectif sur son propre certificat.

Article détaillé →

Taux marginal d'imposition

Impôts

Taux d'impôt frappant le dernier franc gagné. Il détermine l'économie effective d'une déduction supplémentaire – rachat dans la caisse de pension ou versement 3a – et se situe nettement au-dessus du taux moyen.

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TER (total des frais sur encours)

Placements

Les frais courants annuels d'un fonds en pourcentage de la fortune. Ils sont prélevés directement sur la fortune du fonds et n'apparaissent pas dans l'évolution du cours. Un écart d'un point de pourcentage coûte, sur trente ans, une part considérable du capital final.

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Testament

Succession & famille

La disposition unilatérale portant sur sa propre succession. Il doit être soit entièrement écrit à la main, daté et signé, soit passé en la forme authentique. Les réserves héréditaires des proches restent protégées même avec un testament.

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Troisième cotisant

Caisse de pension

Désignation de la rémunération de l'avoir de vieillesse, aux côtés des cotisations des employés et des employeurs. Sur quelque 40 années d'épargne, une part considérable du capital final provient des seuls intérêts et intérêts composés.

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U

Usufruit

Succession & famille

Le droit d'utiliser un bien et d'en percevoir les revenus sans en être propriétaire. Il est souvent accordé au conjoint survivant sur le logement. Il garantit le maintien dans le logement, mais complique une vente ultérieure.

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V

Valeur à neuf et valeur vénale

Assurances

La valeur à neuf correspond au prix d'un rachat aujourd'hui, la valeur vénale à la valeur réduite par l'âge et l'usure. Les assurances ménage et bâtiment indemnisent habituellement à la valeur à neuf.

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Valeur locative

Impôts

Le loyer fictif que les propriétaires de leur logement doivent imposer comme revenu. En contrepartie, les intérêts passifs et les frais d'entretien sont déductibles. Le peuple et les cantons ont accepté sa suppression le 28 septembre 2025, le changement de système devant entrer en vigueur vraisemblablement en 2029.

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Volatilité

Placements

La mesure de l'ampleur des fluctuations d'un cours. Elle est souvent assimilée au risque, mais pour l'investisseur de long terme c'est surtout une question de nerfs. Le véritable risque consiste à devoir vendre pendant une phase de faiblesse.

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162 terms

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13th AVS pension

Provision & AHV

An additional monthly pension paid for the first time in December 2026 to everyone drawing an AVS old-age pension. It is not paid on disability or survivors' pensions. For married couples the cap at 150 per cent of the maximum pension also applies to the supplement, which is taxable like the rest of the pension.

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2nd Pillar Central Office

Pension fund

The body that helps trace forgotten occupational pension assets. Billions lie in dormant vested benefits accounts in Switzerland because departures were never reported.

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A

Accident insurance (UVG)

Insurance

Compulsory insurance for occupational and non-occupational accidents as well as occupational illness. From eight hours a week with the same employer, leisure accidents are covered too. Anyone working less or losing their job must add accident cover to their health insurance.

Action in abatement

Estate & family

A claim by an heir protected by a compulsory share who has been given too little. A disposition infringing compulsory shares is not automatically void – the affected heir must act, otherwise it stands.

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Advance care directive

Estate & family

A written instruction on which medical measures are wanted should one no longer be able to communicate. It is binding on medical staff. It makes sense to combine it with an advance care mandate covering financial and administrative matters.

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Advance care mandate

Estate & family

Designating who takes over personal, financial and legal matters should one lose capacity of judgement. Without such a mandate, the adult protection authority decides. It must be handwritten or notarised.

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Advance on inheritance

Estate & family

A lifetime gift that is later offset against the heir's share. Unlike a plain gift, it is equalised at the time of division. Without a written agreement, disputes and uncertainty about intent often arise later.

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Affordability

Real estate

The rule that the cost of home ownership should not exceed one third of gross income. The calculation uses a notional rate of around five per cent, not the current one. Before retirement, affordability is reassessed against future pension income.

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AHV contribution gap

Provision & AHV

A year in which no AHV contributions, or too few, were paid. Each missing year cuts the later pension by roughly 1/44. Typical causes are time spent abroad, studying after age 20 or forgotten contributions as a non-employed person. Gaps can only be paid retroactively within five years.

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AHV splitting

Provision & AHV

When calculating pensions for married couples, income earned during the marriage is split equally between both partners. Splitting takes place on divorce, widowhood or once both are retired. This gives the partner with the lower income an appropriate pension of their own.

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AHV/OASI (old-age and survivors' insurance)

Provision & AHV

The AHV is the first pillar of Swiss retirement provision. It secures a basic income in old age and after the death of a parent or spouse. Everyone in employment contributes from age 18, those without employment from 21. The pension amount depends on contribution years and average income.

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Amortisation

Real estate

The repayment of a mortgage. With direct amortisation the debt falls steadily; with indirect amortisation the money goes into pillar 3a and the mortgage stays in place. The indirect route preserves the interest deduction but ties up the capital until withdrawal.

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Asset allocation

Investing

The division of assets across classes such as equities, bonds and cash. It explains by far the largest part of the long-term investment result – far more than the selection of individual securities or the timing of entry.

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B

Blocking period after a buy-in

Pension fund

A three-year period following a buy-in to the pension fund during which no capital withdrawals may be made. If it is disregarded, the tax authority can retrospectively disallow the deduction for the buy-in.

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Bond

Investing

An interest-bearing security through which a government or company borrows money. The investor is a creditor and receives interest and repayment. Bonds fluctuate less than equities but yield less over the long run.

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Bonus-malus system

Insurance

The motor insurance premium model reflecting claims history: claim-free years lower the premium, reported claims raise it. Some providers offer bonus protection for an additional charge.

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Budget

Basics

A comparison of income and expenditure over a given period. A budget shows how much is really left for saving and retirement provision. It is the basis of any financial plan and needs only a few categories to be useful.

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Building insurance

Insurance

Insures the building itself against fire and natural hazard damage. Mandatory in most cantons through a cantonal institution; in Geneva, Ticino, Valais, Uri and Schwyz there is no monopoly. Water, glass and earthquake must be insured separately.

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Building liability cover

Insurance

Covers the owner's liability for damage emanating from the building – falling tiles, an icy forecourt, a defective step. Particularly important for landlords and condominium owners, and not necessarily included in private liability cover.

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Buy-in potential

Pension fund

The amount an insured person may voluntarily pay into the pension fund in addition. It arises when the existing balance is lower than the level possible given salary and plan – after pay rises, career breaks, divorce or moving to Switzerland. The figure appears on the pension certificate.

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BVG minimum interest rate

Pension fund

The minimum rate at which mandatory retirement assets must be credited with interest. The Federal Council sets it annually. In the extra-mandatory part, funds are free and often apply a different rate.

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BVG/LPP (occupational pensions)

Pension fund

The federal act on occupational old-age, survivors' and disability provision governs the second pillar. It prescribes minimum benefits that many funds exceed in the extra-mandatory part. Anyone earning more than the entry threshold with an employer is insured.

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C

Cancellation cost insurance

Insurance

Covers cancellation charges when a booked trip must be called off or cut short for an insured reason – such as illness, accident or death affecting the insured person or close relatives.

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Capital gain

Taxes

The profit from selling a security. For private investors it is tax-free in Switzerland, whereas dividends and interest are taxed as income. Very active traders risk being classified as professional securities dealers.

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Capital withdrawal

Pension fund

Taking the pension fund balance as a lump sum instead of a pension. It brings flexibility and the ability to bequeath, but shifts longevity and investment risk onto the beneficiary. The withdrawal must be registered with the fund early, often three years in advance.

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Care credits

Provision & AHV

A credit comparable to childcare credits, granted for looking after relatives in need of care who live nearby. It must be registered with the compensation office every year and is not granted automatically.

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Childcare credits

Provision & AHV

Notional income credited by the AVS for years in which children under 16 were cared for. The credit raises the relevant average income and therefore the later pension; for married parents it is split in half.

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Cohabitation

Estate & family

Living together without being married. Legally, cohabiting partners have neither inheritance nor pension rights unless arrangements are made. A will, a cohabitation agreement and registration with the pension fund and pillar 3a provide a remedy.

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Cohabitation agreement

Estate & family

A written arrangement between unmarried partners covering ownership, cost sharing and the consequences of separation. It is not subject to any formal requirement, but only takes full effect together with beneficiary provisions, a will, an advance care directive and risk insurance.

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Community and separation of property

Estate & family

Two contractual matrimonial property regimes that can be chosen by publicly notarised marriage contract instead of participation in acquired property. Community largely pools assets, separation keeps them entirely apart.

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Compensation office

Provision & AHV

The administering body of the first pillar. It collects AVS, disability and income compensation contributions, maintains the individual account, issues the IK statement and later pays out pensions. The application for an old-age pension must be filed there at least three months before the desired start.

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Compound interest

Basics

The effect whereby income already credited itself earns income. It looks modest at first and only unfolds its power over decades. That is why starting early beats paying in large amounts.

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Comprehensive casco cover

Insurance

Includes, in addition to partial cover, self-inflicted damage to your own vehicle. It is worthwhile above all for new or leased cars; as residual value falls the premium is often no longer proportionate.

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Compulsory portion

Estate & family

The share of an estate that certain heirs are legally entitled to. Since the 2023 inheritance law reform it is half of the statutory entitlement for descendants, and parents no longer have a compulsory portion. This has significantly enlarged the freely disposable quota.

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Continued insurance from age 58

Pension fund

Anyone losing their job after age 58 can, under certain conditions, stay insured with their existing pension fund. This preserves risk cover and the entitlement to a pension. The contributions must then be borne entirely by the insured person.

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Contract of succession

Estate & family

A disposition upon death concluded between the testator and at least one other person, binding on both. Valid only with public notarisation and two witnesses; typical in business succession, blended families and renunciation of inheritance.

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Conversion rate

Pension fund

The percentage used to convert accumulated pension fund capital into an annual pension. In the mandatory part the statutory minimum is 6.8 per cent. Since many funds apply a lower blended rate, it is worth checking the effective rate on your own certificate.

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Coordinated salary

Pension fund

The portion of salary insured in occupational provision: gross salary less the coordination deduction of CHF 26,460, capped at CHF 64,260 in the mandatory scheme (2026). With part-time work it is worth checking whether the fund adjusts the deduction to the workload.

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Coordination deduction

Pension fund

The amount deducted from annual salary because that portion is already covered by the AHV. What remains is the salary insured in the pension fund. For part-time work and low salaries the deduction bites especially hard and weakens provision.

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Cost averaging

Investing

Investing the same amount regularly buys more units when prices are low and fewer when they are high. This smooths the average purchase price and takes the pressure out of market timing. The effect does not guarantee a higher return.

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D

Daily sickness benefits insurance

Insurance

It replaces part of the salary during a longer illness. It is voluntary for employers, so cover varies widely between companies. The self-employed and people changing jobs should check the switch to an individual policy.

Death benefit lump sum

Pension fund

A one-off payment from the pension fund to survivors when no spouse's pension is due. Who benefits depends on the fund regulations and the order of beneficiaries. Cohabiting partners must have been registered in writing beforehand.

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Debt interest deduction

Taxes

The deduction of mortgage and other debt interest from taxable income. It is the tax counterpart to the imputed rental value – if that is abolished from 2029 as expected, this deduction also disappears for owner-occupied property.

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Deductible (health insurance)

Insurance

The annual amount insured people pay themselves under basic insurance before the insurer contributes. Adults choose between CHF 300 and 2,500. A high deductible lowers the premium and pays off when few treatment costs are expected.

Deferring the AHV pension

Provision & AHV

Anyone who does not need the AHV pension immediately can defer it by one to five years. In return, the pension is higher for life. Deferral is worthwhile above all with good health, continuing earned income and a high tax progression.

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Defined contribution plan

Pension fund

The model normally used by Swiss pension funds today: the benefit follows from the accumulated capital and the conversion rate. Under the older defined benefit model, the pension was promised directly as a percentage of salary. Defined contribution shifts more of the interest rate risk onto the insured.

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Disability income insurance

Insurance

Insurance paying a pension after an agreed waiting period when illness or accident prevents further work. It closes the gap left because disability insurance and the pension fund together often reach only around 60 per cent of salary.

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Disclaiming an inheritance

Estate & family

Renouncing an inheritance, common where debts are expected. Heirs automatically take on assets and debts at the moment of death; disclaiming is subject to a statutory deadline.

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Diversification

Investing

Spreading assets across different investments, sectors, currencies and regions. It lowers the risk of individual mistakes without reducing the expected return. Diversification is the only measure that cuts risk without giving up return.

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E

Early AHV withdrawal

Provision & AHV

The AHV pension can be drawn up to two years before the reference age, now also on a monthly basis. Early withdrawal means a lifelong reduction in the pension. Anyone who stops working earlier must also keep paying AHV contributions as a non-employed person until the reference age.

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Early retirement

Provision & AHV

Leaving working life before the reference age. It costs twice over, because less is paid in and pensions are reduced. The years until the AHV starts must be bridged from personal assets.

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Enveloping pension institution

Pension fund

A pension fund that holds mandatory and extra-mandatory assets together and applies a single conversion rate to the total capital. It need only ensure that the overall benefit reaches the statutory minimum – demonstrated via a shadow account.

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Equity (home purchase)

Real estate

The share of the purchase price not financed by a mortgage. At least 20 per cent is standard, half of which must be genuine equity. Pension fund assets may not substitute for the hard 10 per cent.

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Estate planning

Estate & family

Arranging in advance who receives what after death. It covers a will, inheritance contract, marital property regime, pension beneficiary clauses and an advance care mandate. Without planning, the law alone decides, which rarely matches personal wishes.

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ETF (exchange traded fund)

Investing

A stock-exchange-listed fund that usually tracks an index. ETFs are broadly diversified, transparent and considerably cheaper than actively managed funds. Fund size, domicile and the total expense ratio matter.

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Excess

Insurance

The share of a loss borne by the insured person. It lowers the premium and discourages trivial claims; in health insurance it comes on top of the deductible, in property and motor cover it applies per claim.

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Executive provision (1e plan)

Pension fund

A pension plan for salary components above a statutory threshold in which the insured choose the investment strategy themselves. The opportunities and risks of investing therefore rest entirely with them. On leaving, the actual market value is paid out, not a guaranteed balance.

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Executor

Estate & family

A person appointed in the will to administer the estate, carry out the division and enforce the testator's wishes towards the heirs. Relieves the family and prevents disputes, especially in complex situations.

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External cover

Insurance

The part of household contents insurance covering items temporarily outside the home – for instance items stolen from a hotel room. Simple theft away from home, by contrast, is usually only insured with an add-on.

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F

Family doctor, HMO and Telmed models

Insurance

Alternative models within basic health insurance. Instead of free choice of doctor, the insured first contacts a defined point of contact – family doctor, group practice or telemedical advice. Benefits stay identical, the premium falls.

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FINMA

Basics

The Swiss Financial Market Supervisory Authority supervises banks, insurers and other financial intermediaries. It also maintains the register of insurance intermediaries. An entry proves registration but says nothing about how an advisory service is paid.

First and second mortgage

Real estate

The split in financing: the first mortgage runs up to around two thirds of market value and need not be amortised. The portion above that is the second mortgage – repayable within 15 years or by retirement.

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Fixed costs

Basics

Recurring expenses such as rent, insurance, subscriptions and communications that arise regardless of current consumption. Optimised once, they keep working every month – a bigger saving lever than daily restraint.

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Fixed-rate mortgage

Real estate

A mortgage with a fixed interest rate and fixed term. It provides budget certainty but can only be cancelled early against an exit fee. Splitting the loan across several maturities softens the interest rate risk.

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Funded system

Basics

The financing principle of the second and third pillars: each insured person accumulates an individual retirement balance over their working years, which earns interest and later funds their own pension or capital.

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Funding ratio

Pension fund

The ratio between a pension fund's assets and its liabilities. Above 100 per cent, all entitlements are covered. Below that level the fund is underfunded, which can trigger restructuring measures.

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G

Gross negligence

Insurance

A particularly serious breach of the duty of care. Insurers may reduce benefits in such cases – many policies therefore contain an express waiver of that reduction, which is worth checking when comparing.

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H

Home ownership promotion (WEF)

Real estate

The option to withdraw or pledge pension fund and pillar 3a assets for an owner-occupied home. An early withdrawal is taxed immediately as a lump-sum benefit and reduces later pensions. Pledging, by contrast, leaves the retirement assets untouched.

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Household contents insurance

Insurance

Covers movable items in the home against fire, natural hazards, water, theft and glass breakage – usually at replacement value. A correctly calculated sum insured is decisive.

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I

Imputed interest rate

Real estate

A notional rate of around 5 per cent that banks use to assess mortgage affordability – regardless of the current market rate. Together with ancillary costs and amortisation, the burden may not exceed roughly one third of income.

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Imputed rental value

Taxes

The notional rent that homeowners must declare as income. In return, debt interest and maintenance costs are deductible. Voters approved its abolition on 28 September 2025; the change of system is expected to take effect in 2029.

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Income compensation scheme (EO)

Insurance

It replaces part of the lost salary during military or civilian service and for maternity, paternity, adoption and caregiving leave. It is financed through payroll contributions. The allowance is 80 per cent of previous income up to a maximum.

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Index fund

Investing

A fund that tracks a market as closely as possible instead of trying to beat it. Because no expensive security selection is needed, costs are low. Over long periods, index funds outperform the majority of actively managed competitors.

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Indirect amortisation

Real estate

Repaying the second mortgage via a pillar 3a account pledged to the bank: the mortgage stays high, the 3a balance grows and later redeems the debt. The double tax advantage loses weight if the debt interest deduction is abolished from 2029 as expected.

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Individual account statement

Provision & AHV

The statement from the individual AHV account shows all registered income and contribution years. It is available free of charge from the compensation office. Checking it early is worthwhile, because gaps can only be closed five years retroactively.

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Inflation

Basics

The general rise in prices that erodes the purchasing power of money. Even two per cent a year halves purchasing power in around 35 years. For retirement planning, the real return after inflation is therefore what counts.

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Inheritance tax

Taxes

A cantonal tax on estates. Spouses are exempt everywhere and direct descendants in most cantons. Distant relatives and unrelated people such as cohabiting partners, by contrast, often pay high rates.

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Investment fund

Investing

A pooled asset base of many investors, invested according to fixed rules. Even small amounts therefore achieve broad diversification. A distinction is made between actively managed funds and low-cost index funds or ETFs.

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Investment horizon

Investing

The period over which money can stay invested without being needed. It largely determines how large an equity share makes sense. The longer the horizon, the easier it is to sit out price swings.

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Investment strategy

Investing

The long-term allocation of assets across classes such as equities, bonds, real estate and cash. It follows from the investment horizon, risk capacity and risk tolerance. Strategy explains much of the eventual return; security selection far less.

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IV (disability insurance)

Insurance

Disability insurance secures income when earning capacity is permanently reduced for health reasons. Reintegration takes precedence over pensions. Together with the pension fund, around 60 per cent of previous salary is usually reached, which often leaves a noticeable gap.

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L

Legal expenses insurance

Insurance

Covers lawyer, court and procedural costs as well as legal advice. A distinction is made between private and traffic legal expenses cover. Disputes already under way are not covered, and a waiting period usually applies after conclusion.

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Life annuity

Provision & AHV

A lifelong pension bought with privately paid capital. It protects against the risk of outliving one's assets but ties up the capital permanently. For tax purposes, 40 per cent of the annuity currently counts as income.

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Life insurance

Insurance

A contract that pays an agreed sum on death or survival. A distinction is made between pure risk cover and a mixed savings product. The first question is which risk actually needs covering.

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Liquidity reserve

Basics

Money available at any time for unexpected expenses. As a rule of thumb, three to six months of spending in a savings account. Without this reserve, investments have to be sold at the worst possible moment in bad times.

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Loan-to-value ratio

Real estate

The ratio between the mortgage and the market value of the property. Banks normally finance no more than 80 per cent, with the rest provided as equity. The portion above 65 per cent usually has to be amortised within 15 years.

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Lump-sum benefit tax

Taxes

The special tax on payouts from the pension fund, vested benefits accounts and pillar 3a. It is levied separately from other income and at a reduced rate. Because the tariff is progressive, spreading withdrawals over several years cuts the burden considerably.

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M

Mandatory and extra-mandatory

Pension fund

The mandatory part covers the minimum benefits prescribed by law in the pension fund. Anything beyond that is extra-mandatory and subject to less strict rules. Many funds combine both parts and then apply a lower blended conversion rate.

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Marginal tax rate

Taxes

The tax rate applying to the last franc earned. It determines how much tax an additional deduction – such as a pension fund buy-in or a 3a payment – actually saves, and lies well above the average tax rate.

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Marital property regime

Estate & family

The rules on who owns which assets during a marriage and how they are divided on divorce or death. Without a marriage contract, participation in acquired property applies. The alternatives are community of property and separation of property.

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Mixed life insurance

Insurance

A policy combining savings with death cover. The bundling makes it inflexible and opaque, and early surrender usually means a loss. Handling saving and insurance separately is often cheaper.

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Mortgage

Real estate

A loan secured by a property. The usual forms are the fixed-rate mortgage and the SARON mortgage with a variable rate. The first mortgage up to 65 per cent of value need not be amortised; the second must be.

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N

Natural hazard damage

Insurance

Damage caused by natural events such as flooding, storm, hail, avalanches or landslides. It is included in fire insurance for buildings and contents; a statutory excess applies. Earthquake is generally not included.

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Non-employed contributions

Provision & AHV

AVS contributions owed until the reference age by people with no or very limited gainful activity. They are assessed on assets plus twenty times pension income and range from CHF 530 to CHF 26,500 per year in 2026. The most common case is early retirement.

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O

Order of beneficiaries

Pillar 3a / 3b

The statutory order determining who receives retirement savings on death. It applies bindingly to pillar 3a and the pension fund and allows discretion only within each rank. People living in a cohabiting partnership must expressly register their partner with the pension institution.

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P

Parentela

Estate & family

A line of kinship in succession law. Descendants inherit first; failing them, the parents and their descendants; then the grandparents and their line. The surviving spouse always inherits alongside, with a share depending on which line applies.

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Partial casco cover

Insurance

Covers damage to your own vehicle for which nobody is liable: theft, fire, glass breakage, natural hazards and marten or other animal damage. Sensible for practically any vehicle of appreciable value.

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Partial retirement

Provision & AHV

Gradually reducing working hours with a correspondingly staggered drawdown of pension benefits. It allows a smooth transition and breaks the tax progression on capital withdrawals. Not every pension fund permits an unlimited number of steps.

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Participation in acquired property

Estate & family

The default marital property regime in Switzerland where there is no marriage contract. What is earned during the marriage counts as acquired property and is split equally on dissolution. Inheritances and gifts remain individual property.

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Pay-as-you-go system

Basics

The financing principle of the AVS: today's workers' contributions directly fund the pensions currently being paid. No individual capital is accumulated – unlike the second and third pillars, which work on a funded basis.

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Pension cap for married couples

Provision & AHV

A limit under which a married couple's two individual pensions together may not exceed 150 per cent of the maximum AVS pension. Both partners keep their own pension, but the total is capped – at CHF 3,780 per month in 2026.

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Pension equalisation

Estate & family

The equal division of pension fund assets built up during a marriage in the event of divorce. Pre-marital balances stay out of it. There is no pension equalisation for cohabiting couples.

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Pension fund

Pension fund

The second-pillar institution intended, together with the AHV, to maintain the accustomed standard of living. Employer and employee build up capital together. The risks of disability and death are also insured.

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Pension fund buy-in

Pension fund

A voluntary payment into the pension fund to close contribution gaps. The amount is fully deductible from taxable income in the year of payment. After a buy-in, a three-year blocking period applies to capital withdrawals.

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Pension fund certificate

Pension fund

The annual document showing retirement assets, insured salary, buy-in potential and projected benefits on retirement, disability and death. It is the single most important document in any pension plan. The figures rest on assumptions and are not a guarantee.

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Pension fund regulations

Pension fund

The pension fund's foundational document. It sets out which conversion rate applies, what benefits are paid on death and disability, whether partial retirement and capital withdrawals are possible, and who may be named as beneficiary.

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Pension gap

Basics

The difference between the income needed in retirement and the benefits from the first and second pillars. Since AVS and the pension fund together often cover only 50 to 70 per cent of the final salary, the gap grows with rising income.

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Pension or capital

Pension fund

The fundamental decision at retirement whether to draw the pension fund balance as a lifelong pension or a lump sum. The pension is secure and lifelong, the capital flexible and inheritable. A combination of the two is often the most suitable solution.

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Personal assistance cover

Insurance

The part of travel insurance covering rescue, search operations, medical care and repatriation to Switzerland. Abroad these costs quickly reach five figures and are only covered to a limited extent by basic health insurance.

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Personal property

Estate & family

Assets a spouse brings into the marriage or inherits or receives as a gift during it. On divorce or death each spouse keeps their personal property – but anyone claiming it in a dispute must be able to prove it.

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Pillar 3a

Pillar 3a / 3b

Tied private provision with tax privileges. Contributions are fully deductible from taxable income up to an annual maximum. The capital is locked in and becomes available at the earliest five years before the reference age.

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Pillar 3b

Pillar 3a / 3b

Free private provision, meaning any saving without special restrictions. It includes savings accounts, securities portfolios, property and unrestricted life insurance. There is no tax deduction but full flexibility on paying in and taking out.

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Pledging pension assets

Pension fund

An alternative to an advance withdrawal for residential property: the assets stay in the pension fund and merely serve the bank as security. Pension and risk benefits remain intact and no tax falls due – but the mortgage, and therefore the interest burden, stays higher.

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Portfolio

Investing

The totality of a person's investments. What matters is not the individual position but how all holdings work together. A good portfolio is built so that it can be held through weak market years too.

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Premium reduction

Insurance

A cantonal subsidy towards health insurance premiums for households on modest incomes. Entitlement and amount vary considerably by canton. In some cantons an application must be filed actively, otherwise it lapses.

Private liability insurance

Insurance

Covers justified third-party claims for personal injury and property damage arising in private life, and defends against unjustified ones. A sum insured of around five million francs is standard today; one policy usually covers the whole household.

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Property gains tax

Taxes

A cantonal tax on the profit from selling a property. The longer the holding period, the lower it usually is. When buying a new home, taxation can often be deferred.

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Property transfer tax

Taxes

A cantonal or municipal levy when ownership of a property changes hands. Rates and the split between buyer and seller vary widely. Some cantons have abolished the tax or replaced it with a lower fee.

Public inventory

Estate & family

An official list of all assets and liabilities of an estate. It clarifies the debt position before the heirs decide whether to accept or disclaim.

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Purchase costs

Real estate

One-off costs when acquiring a property: notary, land registry fees and, depending on the canton, property transfer tax. Because they only spread over many years, buying pays off above all with a long time horizon.

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R

Rebalancing

Investing

Periodically returning the portfolio to its original target allocation. After strong price moves, actual weightings drift away from the strategy. Rebalancing keeps risk constant and works counter-cyclically.

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Reference age

Provision & AHV

The age at which the AHV pension normally begins. It is 65 for men and women, with transitional steps for those born between 1961 and 1963. The term replaced the former retirement age because drawing a pension is now more flexible.

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Replacement value and actual value

Insurance

Replacement value is the price of buying new today; actual value is the value reduced for age and wear. Household contents and building insurance normally pay out at replacement value.

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Retirement credits

Pension fund

The annual credits to the pension fund account, expressed as a percentage of insured salary. They rise in steps with age. Employer and employee share the contributions, with the employer paying at least half.

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Retroactive 3a buy-in

Pillar 3a / 3b

Retroactive payment of missed 3a contributions, possible since 2026, first in 2026 for the year 2025 and up to ten years back. It requires AVS-liable earned income in both the gap year and the buy-in year, plus the full ordinary payment in the buy-in year.

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Return

Investing

The income from an investment relative to the capital invested, usually per year. Only the return after costs, taxes and inflation is truly meaningful. A higher expected return always comes with higher risk.

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Risk capacity and risk tolerance

Investing

Risk capacity describes how much loss one can objectively absorb, risk tolerance how much one can subjectively bear. The lower of the two always governs. Ignoring this distinction typically leads to selling at the worst moment.

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S

Salary statement

Taxes

The employer's annual certificate of salary, allowances and deductions. It is the basis of the tax return and also shows AHV and pension fund contributions. Errors in it often lead to later queries from the tax authorities.

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SARON mortgage

Real estate

A mortgage whose rate tracks the Swiss reference rate SARON on an ongoing basis. Historically it has often been cheaper than a fixed-rate mortgage but requires tolerance for fluctuation. It suits households with financial headroom.

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Savings rate

Basics

The share of net income set aside regularly. The rule of thumb is 10 to 20 per cent. It becomes effective above all through automation: a standing order on payday to a separate account.

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Securities solution for pillar 3a

Pillar 3a / 3b

Investing pillar 3a savings in funds rather than an interest account. Over long periods this usually leads to significantly higher final capital. What matters is low fees, a high equity share with a long horizon and shifting to safety in good time before withdrawal.

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Self-employed

Taxes

Someone working at their own risk and in their own name who is recognised as self-employed by the compensation office. There is no mandatory pension fund and no unemployment insurance. In return, the pillar 3a deduction without a pension fund is considerably higher.

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Sequence-of-returns risk

Investing

The risk that market losses occur right at the start of the withdrawal phase. Because capital is being drawn at the same time, the substance is depleted twice over – the same average return produces a markedly different outcome depending on the order of the years.

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Small and large 3a contribution

Pillar 3a / 3b

The two maximum amounts in pillar 3a: the small contribution of CHF 7,258 for employees with a pension fund, and the large contribution for the self-employed without one – 20 per cent of net income, capped at CHF 36,288 (2026).

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Social insurance

Basics

The system of compulsory insurance covering old age, death, disability, illness, accident, unemployment and loss of earnings. It forms the foundation on which private provision is built. Benefits, however, cover only part of previous income.

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Staggering capital withdrawals

Taxes

Spreading withdrawals from the pension fund, vested benefits accounts and pillar 3a across different calendar years. Because all capital benefits in one year are added together – for couples across both spouses – staggering breaks the progression of the capital benefits tax.

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Statutory succession

Estate & family

The rules on who inherits when there is no will and no inheritance contract. They follow the parentelic system and put spouses and descendants first. Cohabiting partners inherit nothing under the law.

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Substitute occupational benefit institution

Pension fund

A nationwide pension institution that takes over vested benefits when no notification follows a departure – after two years at the latest. It also insures the unemployed and employers without their own pension fund.

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Sum insured

Insurance

The maximum amount an insurer pays per claim. It is central in private liability cover, because personal injury claims involving treatment costs, loss of earnings and pensions can run into millions.

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Supplementary benefits

Provision & AHV

Needs-based benefits when the AHV or IV pension plus assets do not cover basic living costs. They are a legal entitlement, not social assistance. The calculation considers income, recognised expenses and a share of assets.

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Supplementary health insurance

Insurance

A voluntary addition to basic health insurance, for example for semi-private or private wards, dental treatment or complementary medicine. Unlike basic insurance, insurers may reject applications. A switch should therefore only be completed once the new insurer has confirmed acceptance.

Surplus (Vorschlag)

Estate & family

The surplus of a spouse's acquired property when the matrimonial regime is dissolved. Under participation in acquired property each spouse's surplus is divided in half, while personal property stays with its owner.

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Survivors' pension

Provision & AHV

AHV benefits for widows, widowers and orphans after a death. The widow's or widower's pension is 80 per cent and the orphan's pension 40 per cent of the relevant old-age pension. Eligibility conditions differ between men and women and are currently being revised.

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Swiss withholding tax

Taxes

A federal tax of 35 per cent on interest and dividends from Swiss sources. It is deducted at source to enforce correct declaration. Anyone declaring the income properly in their tax return gets it back in full.

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T

Tax deductions

Taxes

Expenses that may be deducted from income, such as professional costs, pillar 3a, pension fund buy-ins, medical costs and childcare. The Confederation and the cantons apply different rules and ceilings. Keeping receipts means leaving less money on the table.

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Tax progression

Taxes

The principle that the tax rate rises with income. Deductions therefore have more effect in high-income years than in low ones. Progression is also why staggered capital withdrawals save tax.

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Taxable income

Taxes

The income remaining after all permitted deductions for the purposes of tax calculation. Together with the place of residence it determines the applicable rate. Each additional deduction therefore works at the marginal rate, not the average rate.

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TER (total expense ratio)

Investing

A fund's annual running costs as a percentage of assets. They are deducted directly from fund assets and are invisible in the price chart. A difference of one percentage point costs a substantial share of the final capital over thirty years.

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Term life insurance

Insurance

Pure death cover with no savings component. It is inexpensive and sensible as long as a mortgage or a family needs protecting. Once the need falls away, the policy can simply be ended.

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Third contributor

Pension fund

The term for interest credited on retirement assets, alongside employee and employer contributions. Over some 40 saving years a considerable share of the final capital comes from interest and compound interest alone.

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Three-pillar system

Basics

The Swiss provision model consisting of state provision (AHV/IV), occupational provision (pension fund) and private provision (pillars 3a and 3b). The first two pillars are meant to secure around 60 per cent of the final salary together. The third pillar closes the remaining gap.

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Transitional generation

Provision & AHV

Women born between 1961 and 1969, for whom the reference age rises gradually to 65 under the AHV 21 reform. In compensation they receive a lifelong pension supplement or benefit from more favourable reduction rates when drawing early.

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U

Underinsurance

Insurance

Occurs when the sum insured is lower than the actual value of the insured property. The insurer then reduces the payout proportionally – even for small claims, not only in the case of a total loss.

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Usufruct

Estate & family

The right to use an asset and receive its income without owning it. It is often granted to the surviving spouse over the family home. It secures the right to live there but complicates a later sale.

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V

Vested benefits

Pension fund

The savings taken from the previous pension fund when changing jobs. They move to the new fund or, if there is none, to a vested benefits account. The money stays tied up and may not be paid out as salary.

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Vested benefits account

Pension fund

A holding account for pension fund money when there is temporarily no employer. The capital stays tied up and can be withdrawn at the earliest five years before the reference age. Splitting it across two accounts later allows a staggered and more tax-efficient withdrawal.

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Volatility

Investing

The measure of how widely a price fluctuates. It is often equated with risk, but for long-term investors it is mainly a question of nerves. The real risk is being forced to sell during a weak phase.

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W

Waiting period

Insurance

The period between an insured event occurring and benefits starting. In disability income insurance it determines when the pension begins and should be aligned with any employer daily sickness benefits.

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Wealth tax

Taxes

A cantonal and municipal tax on net assets at year-end. Retirement assets in the pension fund and pillar 3a are exempt. Debts such as mortgages may be deducted.

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Will

Estate & family

A unilateral disposition of one's own estate. It must either be written entirely by hand, dated and signed, or be publicly notarised. The compulsory portions of close relatives remain protected even with a will.

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Withdrawal strategy

Investing

The plan for which pots capital is drawn from, in what order and in what amounts during retirement. The bucket model has proven effective: a safe bucket for the coming years and an investment bucket that keeps growing long term.

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Withholding tax on income

Taxes

Tax deducted directly from the salary of people without a C settlement permit. The employer forwards it to the canton. Anyone wanting to claim certain deductions must request a subsequent ordinary assessment within the deadline.

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