Bei der Finanzierung von Wohneigentum stehen vor allem die Festhypothek (fester Zins über eine feste Laufzeit) und die SARON-Hypothek (variabler, marktnaher Zins) zur Wahl. Beide haben je nach Zinserwartung und Risikobereitschaft Vor- und Nachteile.
Definition
Eine Hypothek ist ein Darlehen zur Finanzierung von Wohneigentum, das mit der Liegenschaft besichert ist.
Das Wichtigste erklärt
Die Festhypothek bietet über eine gewählte Laufzeit einen fixen Zins und damit Planungssicherheit – bei vorzeitiger Auflösung können jedoch Kosten anfallen. Die SARON-Hypothek folgt dem kurzfristigen Marktzins: Sie ist meist flexibler und in Tiefzinsphasen günstiger, schwankt aber mit dem Zinsniveau. Häufig ist eine Aufteilung in mehrere Tranchen mit gestaffelten Laufzeiten sinnvoll, damit nicht die gesamte Hypothek gleichzeitig erneuert werden muss. Welche Variante passt, hängt von Zinserwartung, Budget und persönlicher Risikobereitschaft ab.
Worauf achten
- Wie wichtig ist Ihnen Planungssicherheit gegenüber Flexibilität?
- Wie würde Ihr Budget einen Zinsanstieg verkraften?
- Ist eine Staffelung in mehrere Tranchen sinnvoll?
- Wie lange möchten Sie die Liegenschaft halten?
Häufige Fehler
- Die ganze Hypothek auf einen Erneuerungstermin legen
- Nur auf den tiefsten aktuellen Zins schauen
- Tragbarkeit bei steigenden Zinsen nicht prüfen
Tragbarkeit und BelehnungAmortisation der Hypothek: direkt oder indirektHypothek nach der Pensionierung
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.