Die Risikolebensversicherung zahlt eine vereinbarte Summe, wenn die versicherte Person während der Laufzeit stirbt. Sie enthält keinen Sparteil, ist deshalb günstig und dient der Absicherung von Familie, Partner oder Hypothek.
Definition
Eine Risikolebensversicherung deckt ausschliesslich das Todesfallrisiko (teils auch Erwerbsunfähigkeit) über eine feste Laufzeit ab, ohne Kapital anzusparen.
Das Wichtigste erklärt
Sie ist besonders wichtig, wenn andere finanziell von Ihnen abhängen: bei Familien mit Kindern, bei Konkubinatspaaren (die im Vorsorgesystem schlechter abgesichert sind als Ehepaare) oder zur Absicherung einer Hypothek. Weil kein Sparanteil enthalten ist, sind die Prämien tief. Die Versicherungssumme sollte zum tatsächlichen Absicherungsbedarf passen und regelmässig überprüft werden – etwa nach Geburt eines Kindes oder Kauf eines Eigenheims.
Worauf achten
- Wer ist im Todesfall finanziell auf Sie angewiesen?
- Wie hoch ist die bestehende Absicherung aus 1. und 2. Säule?
- Reicht der Schutz für Hypothek und Lebenshaltung der Hinterbliebenen?
- Ist die Begünstigung richtig geregelt?
Häufige Fehler
- Konkubinatspartner nicht absichern
- Versicherungssumme zu tief ansetzen
- Schutz mit teurem Sparprodukt kombinieren, statt getrennt zu lösen
Lebensversicherung: GrundlagenKonkubinat und VorsorgeHypothek nach der PensionierungBegünstigung in der Vorsorge
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.