Wer alle zulässigen Abzüge nutzt, senkt sein steuerbares Einkommen spürbar. Zu den wichtigsten gehören Säule 3a, Pensionskassen-Einkäufe, Berufsauslagen, Kinder- und Ausbildungsabzüge, Schuldzinsen und der Liegenschaftsunterhalt.
Definition
Steuerabzüge sind gesetzlich zugelassene Beträge, die vom Bruttoeinkommen abgezogen werden, bevor die Steuer berechnet wird.
Das Wichtigste erklärt
Die Abzüge unterscheiden sich zwischen Bund und Kantonen, viele gelten aber breit: Einzahlungen in die Säule 3a und freiwillige PK-Einkäufe, Berufsauslagen (Arbeitsweg, Verpflegung, Weiterbildung), Krankheits- und Unfallkosten über einem Selbstbehalt, Kinder- und Betreuungsabzüge, Schuldzinsen sowie beim Wohneigentum die werterhaltenden Unterhaltskosten. Wer diese konsequent geltend macht und belegt, spart oft mehr als mit komplizierten Konstruktionen. Die Abzüge müssen mit Belegen nachgewiesen werden können.
Worauf achten
- Haben Sie Säule 3a und allfällige PK-Einkäufe eingetragen?
- Sind Berufsauslagen und Weiterbildung erfasst?
- Übersteigen Krankheitskosten den Selbstbehalt?
- Nutzen Sie Kinder- und Betreuungsabzüge?
- Sind Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt deklariert?
Häufige Fehler
- Abzüge aus Bequemlichkeit weglassen
- Belege nicht aufbewahren
- Wertvermehrende und werterhaltende Kosten am Eigenheim verwechseln
Steuern optimieren: ÜberblickSäule 3a (gebundene Vorsorge)Eigenmietwert und Wohneigentum
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.