1e-Pläne erlauben Personen mit hohen Lohnbestandteilen, die Anlagestrategie für diesen Teil ihres Vorsorgeguthabens selbst zu wählen. Chancen auf höhere Rendite stehen dabei einem selbst getragenen Anlagerisiko gegenüber.
Definition
Ein 1e-Plan ist eine überobligatorische Vorsorgelösung für hohe Lohnbestandteile, bei der die versicherte Person aus mehreren Anlagestrategien wählt.
Das Wichtigste erklärt
Klassische Pensionskassen legen das Geld kollektiv an und verzinsen es einheitlich. Bei 1e-Plänen – benannt nach der entsprechenden Verordnungsbestimmung – wählt die versicherte Person für Lohnbestandteile oberhalb eines gesetzlichen Grenzwerts selbst die Anlagestrategie. Das eröffnet bei langem Horizont Renditechancen, überträgt aber das Anlagerisiko voll auf die versicherte Person: Bei einem Austritt oder in einer Baisse kann das Guthaben tiefer sein als eingezahlt. 1e-Pläne eignen sich vor allem für gut verdienende Personen mit Anlageerfahrung und langem Horizont.
Worauf achten
- Verfügen Sie über hohe Lohnbestandteile im Überobligatorium?
- Wie lange bleibt das Geld voraussichtlich investiert?
- Können Sie das Anlagerisiko tragen?
- Welche Strategie passt zu Ihrer Risikofähigkeit?
Häufige Fehler
- Anlagerisiko unterschätzen
- Kurz vor Austritt in einer riskanten Strategie bleiben
- 1e-Plan ohne Anlageverständnis wählen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.