Erfolgreiches Anlegen beruht auf wenigen Prinzipien: einen Anlagehorizont definieren, das Risiko zur eigenen Situation passend wählen, breit streuen und die Kosten tief halten. Zeit im Markt ist wichtiger als der perfekte Einstiegszeitpunkt.
Definition
Anlegen bedeutet, Vermögen in Wertschriften wie Aktien, Obligationen oder Fonds zu investieren, um langfristig eine Rendite zu erzielen – im Bewusstsein, dass Kurse schwanken.
Das Wichtigste erklärt
Rendite und Risiko hängen untrennbar zusammen: Wer höhere Renditechancen will, muss grössere Schwankungen aushalten. Der wichtigste Hebel ist der Zeithorizont – je länger das Geld angelegt bleibt, desto besser lassen sich Schwankungen aussitzen. Geld, das in den nächsten Jahren gebraucht wird, gehört nicht an die Börse. Für langfristiges Vorsorgevermögen dagegen kann eine zu vorsichtige Anlage mehr kosten als eine schwankungsreichere, weil Inflation und entgangene Rendite über Jahrzehnte stark ins Gewicht fallen.
Worauf achten
- Wann brauchen Sie das Geld voraussichtlich?
- Wie viel Schwankung können und wollen Sie aushalten?
- Ist ein Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben vorhanden?
- Wie breit ist Ihr Vermögen gestreut?
- Wie hoch sind die laufenden Kosten Ihrer Anlagen?
Häufige Fehler
- Kurzfristig benötigtes Geld anlegen
- Bei fallenden Kursen panisch verkaufen
- Auf einzelne Titel oder Trends setzen statt zu streuen
- Hohe Produktkosten unterschätzen
Anlagestrategie und RisikoprofilDiversifikation und RisikostreuungETF und IndexfondsKosten beim Anlegen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.