Die zweite Hypothek muss innert einer bestimmten Frist zurückbezahlt (amortisiert) werden. Bei der direkten Amortisation sinkt die Schuld laufend, bei der indirekten wird über die Säule 3a angespart – was steuerlich oft vorteilhafter ist.
Definition
Amortisation ist die Rückzahlung der Hypothekarschuld, in der Regel bis die Belehnung auf zwei Drittel des Werts gesunken ist.
Das Wichtigste erklärt
Bei der direkten Amortisation zahlt man die Hypothek in Raten zurück; die Schuld und damit die abziehbaren Schuldzinsen sinken. Bei der indirekten Amortisation bleibt die Hypothek bestehen, und man zahlt stattdessen in die Säule 3a ein, die später zur Rückzahlung dient. So bleiben die Schuldzinsen (und heute der Eigenmietwert-Abzug) hoch, und die 3a-Beiträge senken zusätzlich die Steuern. Welche Variante besser ist, hängt vom Steuersatz, der Zinssituation und dem geplanten Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ab.
Worauf achten
- Wie hoch ist Ihr Grenzsteuersatz?
- Nutzen Sie die Säule 3a bereits aus?
- Wie wirkt sich der geplante Eigenmietwert-Systemwechsel aus?
- Wollen Sie Schulden aktiv abbauen oder Liquidität behalten?
Häufige Fehler
- Amortisationsart ohne Steuerbetrachtung wählen
- Die 3a-Lösung nicht mit dem Eigenheim koppeln
- Den kommenden Systemwechsel ignorieren
Säule 3a (gebundene Vorsorge)Eigenmietwert und WohneigentumTragbarkeit und Belehnung
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.