Mit einer Patientenverfügung legen Sie im Voraus fest, welche medizinischen Massnahmen Sie wünschen, falls Sie sich einmal nicht mehr äussern können. Sie ergänzt den Vorsorgeauftrag, der die persönlichen und finanziellen Belange regelt.
Definition
Die Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung zu medizinischen Behandlungen für den Fall der eigenen Urteilsunfähigkeit.
Das Wichtigste erklärt
Wer urteilsunfähig wird – etwa nach einem Unfall oder bei schwerer Krankheit –, kann nicht mehr selbst über Behandlungen entscheiden. Mit einer Patientenverfügung bestimmen Sie im Voraus, welche Massnahmen Sie wünschen oder ablehnen, und können eine Vertrauensperson als medizinische Vertretung bezeichnen. Das Dokument sollte auffindbar sein und regelmässig überprüft werden. Gemeinsam mit dem Vorsorgeauftrag stellt es sicher, dass Ihr Wille auch dann gilt, wenn Sie ihn nicht mehr äussern können.
Worauf achten
- Ist Ihr Wille zu medizinischen Massnahmen festgehalten?
- Haben Sie eine medizinische Vertretung bezeichnet?
- Ist das Dokument auffindbar und aktuell?
- Ergänzt ein Vorsorgeauftrag die persönlichen und finanziellen Belange?
Häufige Fehler
- Nur an die Finanzen, nicht an medizinische Fragen denken
- Das Dokument nicht auffindbar aufbewahren
- Angehörige nicht informieren
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.