Der Notgroschen ist eine jederzeit verfügbare Reserve für unerwartete Ausgaben. Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsausgaben – erst darüber hinaus sollte Geld langfristig angelegt werden.
Definition
Der Notgroschen ist eine liquide Reserve, die kurzfristig verfügbar bleibt und nicht dem Anlagerisiko ausgesetzt wird.
Das Wichtigste erklärt
Bevor man investiert, gehört eine ausreichende Liquiditätsreserve auf ein jederzeit verfügbares Konto. Sie fängt unerwartete Ereignisse ab – Reparaturen, Krankheit, Erwerbsausfall – und verhindert, dass man Anlagen im ungünstigsten Moment verkaufen muss. Die passende Höhe hängt von der Lebenssituation ab: Wer ein unsicheres Einkommen hat oder Eigentum besitzt, braucht mehr Reserve. Zu viel Bargeld ist allerdings auch nicht ideal, weil es nach Inflation real an Wert verliert – die Reserve sollte also angemessen, aber nicht übertrieben gross sein.
Worauf achten
- Haben Sie drei bis sechs Monatsausgaben als Reserve?
- Ist das Geld jederzeit verfügbar?
- Passt die Höhe zu Ihrer Einkommenssicherheit?
- Wird darüber hinausgehendes Geld sinnvoll angelegt?
Häufige Fehler
- Ohne Reserve investieren
- Zu viel Geld unnötig auf dem Konto horten
- Die Reserve für Anlagen antasten
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.