Statt das Säule-3a-Geld auf einem tief verzinsten Konto liegen zu lassen, kann es in Wertschriften (z. B. ETF) angelegt werden. Über einen langen Anlagehorizont führt das meist zu deutlich mehr Vorsorgevermögen.
Definition
Eine Wertschriftenlösung der Säule 3a legt die Einzahlungen in Fonds oder ETF an, statt sie nur zu verzinsen.
Das Wichtigste erklärt
Säule-3a-Geld bleibt oft jahrzehntelang gebunden – ein idealer Zeithorizont für eine höhere Aktienquote. Auf dem Zinskonto verliert das Geld nach Inflation real oft an Wert, während breit gestreute Wertschriften langfristig eine höhere Rendite erwarten lassen. Wichtig sind tiefe Kosten und eine Aktienquote, die zum Horizont und zur Risikobereitschaft passt. Gegen Ende der Laufzeit kann das Risiko schrittweise reduziert werden, damit ein Kurseinbruch kurz vor dem Bezug nicht voll durchschlägt.
Worauf achten
- Wie lange bleibt das 3a-Geld noch gebunden?
- Welche Aktienquote passt zu Ihrem Horizont?
- Wie hoch sind die Gebühren der 3a-Lösung?
- Wird das Risiko vor dem Bezug reduziert?
Häufige Fehler
- 3a jahrzehntelang nur auf dem Zinskonto lassen
- Zu hohe Gebühren der Vorsorgelösung übersehen
- Kurz vor dem Bezug noch voll in Aktien bleiben
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.