Kosten sind einer der wenigen sicheren Faktoren beim Anlegen – und sie schmälern die Rendite Jahr für Jahr. Schon ein Prozent Unterschied pro Jahr macht über Jahrzehnte einen grossen Betrag aus.
Definition
Zu den Anlagekosten zählen Produktkosten (z. B. die TER eines Fonds), Depot- und Verwaltungsgebühren sowie Transaktionskosten (Courtagen).
Das Wichtigste erklärt
Weil künftige Renditen unsicher sind, Kosten aber sicher anfallen, lohnt sich der Blick auf die Gebühren besonders. Über 30 Jahre kann ein Prozent mehr Kosten pro Jahr einen erheblichen Teil des Endvermögens kosten. Günstige Indexprodukte, ein preiswertes Depot und wenig Handel sind deshalb wirkungsvolle Stellschrauben – oft wirksamer als der Versuch, den Markt zu schlagen.
Worauf achten
- Wie hoch sind die jährlichen Produktkosten (TER)?
- Welche Depot- und Verwaltungsgebühren fallen an?
- Wie viel zahlen Sie pro Transaktion?
- Gibt es versteckte Kosten oder Retrozessionen?
Häufige Fehler
- Nur auf die Rendite, nicht auf die Kosten schauen
- Häufiges Handeln mit hohen Courtagen
- Teure Produkte behalten, obwohl günstige Alternativen bestehen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.