ETF und Indexfonds bilden einen ganzen Markt (z. B. den Weltaktienindex) kostengünstig nach, statt einzelne Titel auszuwählen. Dank breiter Streuung und tiefer Gebühren sind sie für langfristige Anlegerinnen und Anleger meist die effizienteste Basis.
Definition
Ein Indexfonds bzw. ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Fonds, der einen Index passiv nachbildet, statt aktiv einzelne Titel auszuwählen.
Das Wichtigste erklärt
Aktiv verwaltete Fonds versuchen, den Markt zu schlagen – gelingt aber über lange Zeiträume den wenigsten, vor allem wegen der höheren Kosten. Passive ETF sind deutlich günstiger (oft ein Bruchteil der Gebühren) und liefern die Marktrendite. Für den langfristigen Vermögensaufbau und auch für Wertschriftenlösungen in der Säule 3a sind sie deshalb ein bewährtes Fundament. Achten sollte man auf die Gesamtkostenquote (TER), die Fondsgrösse und die Abbildungsmethode.
Worauf achten
- Wie hoch ist die Gesamtkostenquote (TER) des Produkts?
- Wird der gewünschte Markt breit abgebildet?
- Ist der Fonds ausreichend gross und etabliert?
- Passt der ETF in Ihre Gesamtstrategie?
Häufige Fehler
- Nur auf die Rendite der Vergangenheit schauen
- Zu viele überlappende ETF kaufen
- Teure aktive Fonds ohne Mehrwert behalten
Anlegen: GrundlagenKosten beim AnlegenSäule 3a mit Wertschriften anlegenDiversifikation und Risikostreuung
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Stand 2026.